Erstellt am 28. Januar 2015, 09:34

von Richard Vogler

40.000 Euro für Waisen. 26.000 Euro wurden durch das Hallenturnier eingenommen, 14.000 Euro zusätzlich durch diverse Patenschaften.

Karitativ. Marko Amminger bei einem seiner Besuche im afrikanischen Luduga.  |  NOEN, zVg

Begonnen hat alles im Juli 2009. Damals war Marko Amminger das erste Mal mit sieben anderen Österreichern in Tansania, wo in einem Stadtteil von Luduga mitgeholfen wurde, einen Wassertank zu bauen. Amminger initiierte dann sein eigenes Projekt und ließ mittlerweile ein Waisenheim errichten, wo bereits 120 Kinder versorgt werden. Haupteinnahmequelle dafür ist das alljährliche Benefizfußballturnier „Freunde kicken für Afrika“. Das Letztjährige konnte das tolle Ergebnis aus dem Jahr davor noch toppen: Unterm Strich bleiben 26.000 Euro an Reingewinn durch Losverkauf, Spenden und Kantineneinnahmen für das Waisenhausprojekt über.

Zusätzlich wurden 59 Patenschaften für die „Secondary School“ übernommen, was weitere 14.000 Euro an Spenden bedeutet. Um die laufenden Kosten für das Waisenhaus – wie Essen, Trinken, Schulalltag und medizinische Versorgung – zu decken, sind heuer 11.000 Euro nötig. 3.000 Euro sind für Matratzen, Polster und Decken vorgesehen. „Dann haben die Kinder eine vernünftige Schlafmöglichkeit. Luduga liegt auf 1.600 Metern Höhe. Die Nächte sind sehr kalt, somit müssen sie nicht mehr auf dem kalten Betonboden schlafen“, berichtet Amminger. Das übrige Geld wird für weitere Patenschaften verwendet, oder um nicht geplante Kosten für das Waisenhausprojekt 2015 zu bezahlen.

Die Unterstützung für Luduga zieht mittlerweile weitere Kreise. Die Loipersbacherin Eva-Maria Horvath war ebenso vor Ort und verfasste ihre Maturaarbeit über das Waisenhaus, die Mattersburgerin Ildiko Hars und die Marzerin Vicky Zachs waren ebenso auf Entwicklungshilfe dort. Und die Mattersburger Peter und Oliver Grimmer werden ab März zwei Monate den Menschen in Luduga helfen. www.freundekickenfuerafrika.at