Mattersburg

Erstellt am 21. September 2016, 06:37

von Michael Kremser

Ärger um Bäume in Mattersburg. Während die Grünen Kritik an Baumrodung in der Feldgasse äußern, häufen sich innerstädtisch Beschwerden wegen Laub.

Grünoase. Die Pappeln sollten laut Grünen erhalten bleiben. Foto: zVg  |  zVg

Im Zuge der Umsetzung des Verkehrskonzeptes steht nun im Herbst ein weiterer Punkt am Plan – die Feldgasse wird verbreitert, um so mehr Parkraum zu schaffen, und um eine Radwegführung zu gestalten.

Dies stößt bei den Mattersburger Grünen auf Kritik, denn um die Straße zu verbreitern müsse Grünfläche – darunter auch drei alte Pappeln – geopfert werden.

Laub der Bäume verstopft die Regenrinnen

„Natürlich begrüßen wir jede radfahrerfreundliche Maßnahme, was wir aber verhindern wollen, ist, dass für eine grundsätzlich umweltfreundliche Maßnahme Naturfläche in der Innenstadt geopfert wird. Deshalb soll die Planung für diesen Radweg eingestellt werden“, so Grünen Gemeinderätin Sonja Sieber. Bürgermeisterin Ingrid Salamon (SPÖ) möchte diese Kritik so nicht gelten lassen.

„Wir hatten erst in der Vorwoche ein Gespräch mit den Anrainern, die sich nahezu geschlossen für die Maßnahme aussprachen, immerhin wird dies ja auch schon seit drei Jahren diskutiert“, so Salamon, die weiter fortfährt: „Für jedes Stück alter Grünfläche, dass wir aufgrund der Umsetzung des Verkehrskonzeptes opfern, pflanzen wir auch eine Neue.“

Unterdessen muss sich Salamon auch mit anderen Beschwerden bezüglich der Stadtbepflanzung auseinandersetzen. „Wir bekommen immer wieder Beschwerden, dass das Laub der Bäume in der Innenstadt – vor allem im Herbst – die Regenrinnen verstopft, solange kein Baum Anrainer gefährdet, wird er aber sicherlich nicht gefällt“, berichtet Salamon, die weiters betont: „Allgemein sind die Mattersburger sehr zufrieden mit dem grünen Stadtbild.“