Erstellt am 07. Dezember 2011, 00:00

Bevölkerung: Der Bezirk wächst. Im Bezirk Mattersburg ist die Bevölkerung in den letzten zehn Jahren um um 1655 Einwohner angestiegen.

286.029 Burgenländer gibt es zur Zeit – um 8471 mehr als noch vor zehn Jahren. -->

Der Bezirk Mattersburg folgt dem positiven Trend des Burgenlandes. Mit 39.100 Einwohnern weist der Bezirk in den vergangenen zehn Jahren ein Plus von 1655 auf. Im landesweiten Vergleich wurde Mattersburg beim Zuwachs von den Bezirken Neusiedl und Eisenstadt überholt.

Neben der Bezirkshauptstadt, mit einem Plus von 837 neuen Mattersburgern, gehört Bad Sauerbrunn mit 2.135 Einwohnern zu den Spitzenreitern bezüglich des Bevölkerungszuwachses. „Mattersburg ist einfach eine lebenswerte Stadt und hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt“, hält Vizebürgermeister Helmut Marban fest, um weiter auszuführen. „Die Bezirkshauptstadt hat der heimischen Bevölkerung vieles zu bieten: „Die vielen Schulen und die Kindergärten sowie die optimale Kinderbetreuung, viele Arbeitsplätze und die sehr gute Verkehrsanbindung.“ Dennoch will man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. „Die Bevölkerungsentwicklung stellt natürlich eine große Herausforderung dar. Nicht umsonst investieren wir dieses und nächstes Jahr viel Geld in die Infrastruktur wie die Bildungseinrichtungen und die Straßen.

Bad Sauerbrunn: Starkes  Plus durch Lebensqualität

„Bad Sauerbrunn ist eine lebenswerte Gemeinde. Bedingt durch das Kurhaus haben viele hier eine Arbeit gefunden und sich auch gleich hier niedergelassen. Auch Familien mit Kindern wohnen gerne bei uns. Bad Sauerbrunn verfügt über eine hervorragende Verkehrsanbindung durch die Schnellstraße und durch Bahn und Bus. Die Infrastruktur und die medizinische Versorgung sind ausgezeichnet und wir können mit der Rosalia ein tolles Naherholungsgebiet bieten“, so LIBS-Bürgermeister Gerhard Hutter zum Bevölkerungswachstum in Bad Sauerbrunn.

Ein Minus verzeichnen die Gemeinden Krensdorf, Sigleß, Forchtenstein, Marz, Loipersbach und Schattendorf. In Krensdorf gleichen sich die Geburten- und Sterbefälle laut Ortschef Karl Izmenyi nicht aus. Dennoch versucht die Gemeinde der Abwanderung entgegenzuwirken: „Wir versuchen, die Leute in der Ortschaft zu halten, indem wir günstige Bauplätze, die fixfertig aufgeschlossen sind, schaffen. Derzeit werden sechs neue Wohnungen errichtet“, so der Krensdorfer Bürgermeister.

Schaffung von leistbaren  Hausplätzen in Marz

Auch in Marz ist die Einwohnerzahl seit 2001 rückläufig. Während es vor zehn Jahren noch 2028 Marzer gegeben hat, waren es bei der aktuellen Zählung nur mehr 1970. Der Marzer Bürgermeister Gerald Hüller sieht dies zwar nicht so eng, jedoch gibt es klare Ziele, um das Wohnen in Marz attraktiv zu gestalten: „Durch die Schaffung von leistbaren Hausplätzen wollen wir versuchen, den Stand von 2.000 Hauptwohnsitzen zu erreichen und in weiterer Folge auch zu halten. Problematisch in diesem Zusammenhang ist die Stadt Wien mit ihren Zusagen von Wohnungen und Vergünstigungen für Studenten und Arbeiter, die sich dadurch in Wien melden.“