Erstellt am 16. November 2011, 00:00

„Big Brother“ am Müllplatz. VIDEOÜBERWACHUNG / Zur Ausforschung und Abschreckung von illegalen Müllentsorgern wird der Sammelplatz nun überwacht.

Maßnahmen. Bei der Altstoffsammelstelle in Forchtenstein wurde eine Videokamera installiert.VOGLER  |  NOEN
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FORCHTENSTEIN / Ein Wildwuchs bei der Abfallentsorgung hat sich in Forchtenstein bei der Altstoffsammelstelle im Industriegelände, in der Nähe des Billa-Marktes, breit gemacht. Deshalb entschloss sich die Gemeinde schon vor einiger Zeit, Videokameras installieren zu lassen.

„Ja, es gibt dort eine Überwachung“, bestätigt Bürgermeisterin Riki Reismüller. „Das haben wir gemacht, weil immer wieder Reifen und alles, was nicht hierher gehört, abgeladen wurde“, erklärt die Ortschefin die „Big Brother“-Methode.

In der Gemeinde wird das Videomaterial dann gesichtet und illegale Abfallentsorger werden sodann aufgefordert, ihren Müll wieder abzuholen. „Wir machen das auch zur Abschreckung von Leuten, die hier Müll, der nicht da her gehört, deponieren wollen“, so Reismüller. Die Methode scheint zu wirken, denn laut der Bürgermeisterin wurde das illegale Abladen von Sperrmüll, Reifen und Bauschutt bereits merklich eingedämmt.