Erstellt am 26. September 2011, 07:13

Brand in Mattersburg löste Feuerwehrgroßeinsatz aus. Ein Brand im Zentrum von Mattersburg hat in der Nacht auf heute, Montag, einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst.

 |  NOEN
Gegen 23.20 Uhr war in einem Wirtschaftsgebäude, das zu einer Fleischerei am Hauptplatz gehört, aus unbekannter Ursache Feuer ausgebrochen. Acht Feuerwehren mit insgesamt rund 160 Einsatzkräften brachten den Brand unter Kontrolle und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude im Stadtzentrum.

   Nachbarn hatten das Feuer bemerkt und Alarm geschlagen. Die Stadtfeuerwehr Mattersburg und die Wehren von Walbersdorf und Marz rückten als erste aus. Um zu verhindern, dass sich die Flammen auf nahe Wohngebäude ausbreiten, wurden weitere Kräfte nachalarmiert. Bewohner von nahe dem Brandherd gelegenen Wohnungen wurden in Sicherheit gebracht.

   Aus dem Wirtschaftsgebäude retteten die Einsatzkräfte mehrere Pferde und zwei Schweine. Im Gebäude war unter anderem auch Heu gelagert. Die Brandbekämpfung erfolgte in zwei Abschnitten vom Hauptplatz und der parallel verlaufenden Hochstraße aus, so Bezirksfeuerwehrkommandant Adolf Binder zur APA. Wegen der Rauchentwicklung wurden Atemschutztrupps eingesetzt. Von einem Hubsteiger aus nahmen Feuerwehrleute über das Dach der Fleischerei hinweg einen Löschangriff vor.

   Am Hauptplatz von Mattersburg bot sich zu nächtlicher Stunde ein Szenario, wie man es sonst nur von einer Großübung kennt: Tanklösch-und Rüstfahrzeuge reihten sich aneinander, am Boden waren Schlauchleitungen verlegt. Zahlreiche Sauerstoffflaschen lagen für die Atemschutztrupps bereit.

   Zwei Rettungsfahrzeuge waren angefordert worden, um für alle Fälle vorbereitet zu sein. Bei dem Brand wurde laut Feuerwehr niemand verletzt. Bis weit nach Mitternacht dauerten die Nachlöscharbeiten an: Die hölzerne Dachkonstruktion des Wirtschaftsgebäudes musste aufgeschnitten werden, um Glutnester beseitigen zu können. "Brand aus" konnte deshalb gegen 02.00 Uhr vorerst noch nicht gegeben werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens war zunächst nicht bekannt.