Erstellt am 13. Juni 2012, 00:00

Chance für die Gemeinde. AWAREN-MUSEUM / Künstler Bruckschwaiger hat Pläne entworfen, sein Wunschstandort findet aber (noch) keinen Gefallen.

 |  NOEN
x  |  NOEN

SIGLESS/ Auch heuer wird die Archäologin Dorothea Talaa im Kloaschitzwald graben (vertraglich auch noch 2013 und 2014). Wenn alles klappt, dann sogar in einem größeren Ausmaß als in den Jahren zuvor und mit einem verstärkten Team. In der jüngeren Vergangenheit machte sich der Künstler Heinz Bruckschwaiger Gedanken darüber, wie man die Fundstücke, die im Endeffekt ja der Gemeinde gehören, optimal ins Licht setzen und für die Öffentlichkeit zugänglich machen könnte.

Künstler entwarf Plan für  ein Awaren-MuseumBruckschwaiger entwarf einen Plan für ein Awaren-Museum - in Form eines Hügelgrabes. „So kann man die Stimmung voll auf die Zeit vor über 1000 Jahren fokussieren“, meint Bruckschwaiger. Bei einem Bürgergespräch hatte er auch bereits einen Standort ausgesucht. Doch der Platz in der Nähe des Güterwegs nach Krensdorf (von der Kirche weiterführend) fand nicht überall Zustimmung. „Dem einen oder anderen Anrainer war das Projekt dann doch etwas zu utopisch“, schmunzelt der Künstler im Nachhinein. Verworfen hat er seine Pläne aber nicht. Er hofft, dass die Gemeinderäte sich bald darauf einigen, das Awaren-Museum Wirklichkeit werden zu lassen.Standort außerhalb desOrtes ist nicht vorstellbar

„Mit den Straßensanierungen, dem Dorfplatz-Projekt und dem Verkehrsleitsystem haben wir momentan drei vorrangige Themen“, ließ SPÖ-Vize Josef Kutrovatz wissen. „Nach den Gemeinderatswahlen werden wir uns aber ernsthaft damit beschäftigen.“ Einen Museumsstandort außerhalb der Ortschaft kann sich Kutrovatz aus „Sicherheitsgründen“ nur schwer vorstellen.