Erstellt am 29. Oktober 2014, 08:23

von Clemens Ivanschitz

Defekte Leitungen in Mattersburg. In der Wiener-, Bahn-, Bundes- und Fred Sinowatz-Straße kam es zu Reparaturarbeiten.

Erster Vorfall. Am 4. Oktober war die Mattersburger Bahnstraße für einige Tage gesperrt.Michael Kremser  |  NOEN

Innerhalb kürzester Zeit hatte man in der Stadt Mattersburg mit einigen Wasserrohrbrüchen zu kämpfen, gleich viermal musste der Wasserleitungsverband ausrücken und die Schäden beheben. Angefangen hatte die Unglücksserie am 4. Oktober in der Bahnstraße, es folgten weitere Gebrechen in der Wiener-, Fred Sinowatz-Straße und schließlich auch auf der B50.

„Leitungsnetz ist nicht  mehr das jüngste“

Der Grund für die zahlreichen Vorfälle liege, laut des technischen Betriebsleiters Helmut Herlicska, auf der Hand: „Unser Leitungsnetz wurde größtenteils bereits Ende der 50er-Jahre errichtet und ist somit nicht mehr das jüngste, warum sich die Schadenhäufigkeit auch erhöht.“ Die Sanierungsarbeiten seien zwar ständig am Laufen, aus Kostengründen lasse sich allerdings nicht alles auf einmal beheben.

Einen Zusammenhang der einzelnen Vorfälle erkennt Herlicska aber keinen. Während in der Wiener- und Fred Sinowatz-Straße lediglich kleinere Leitungsdimensionen beschädigt wurden, hatte man mit den Gebrechen in der Bahnstraße bzw. mit dem jüngsten Vorfall auf der B50 mit dem größeren Unheil zu kämpfen.

Dort betraf es nämlich sogenannte überregionale Transportleitungen. „Der letzte Vorfall hat sich bereits eine Woche zuvor angekündigt, warum sich die Priorität auch erhöht hatte. Es wurde schließlich die gesamte Woche durchgearbeitet“, berichtet Herlicska zu den aufwendigen Arbeiten auf der Bundesstraße.