Erstellt am 07. März 2012, 00:00

Der Lift blieb stecken. ZWEI MÄDCHEN IN ANGST / Eine Walbersdorferin und eine Mattersburgerin wurden nach einer halben Stunde wieder befreit.

 |  NOEN

VON RICHARD VOGLER

MATTERSBURG / Das, wovor so mancher erschaudert, mussten zwei junge Mädchen in der Vorwoche miterleben: Der Aufzug war steckengeblieben.

In der Wohnhausanlage der neuen Eisenstädter Siedlungsgenossenschaft in der Hans PaulGasse stiegen ein 14-jähriges Mädchen aus Mattersburg und ihre gleichaltrige Freundin aus Walbersdorf in einen Lift.

Als der Aufzug in der untersten Etage ankam, warteten die beiden darauf, dass sich die Tür öffnet, diese blieb aber geschlossen. „Ich hab mir zunächst gedacht, dass sie gleich aufgehen wird, als sich nichts tat, haben wir den Klingelknopf betätigt“, berichtet die Mattersburgerin. Die Minuten vergingen und die Mädchen waren noch immer eingesperrt.

Mädchen versuchten sich  bemerkbar zu machen

„Wir haben Leute gehört, die vorbeigegangen sind. Meine Freundin hat auch versucht, sich lautstark bemerkbar zu machen. Es hat jedoch niemand reagiert. Mit der Zeit haben wir es mit der Angst zu tun bekommen.“ Die Mädchen betätigten den Alarmknopf. Mit diesem wird die jeweilige Fahrstuhl-Firma verständigt. Ist es diesem Unternehmen nicht möglich, zeitgerecht am Ort zu erscheinen, wird die Feuerwehr gerufen. Dies trat in diesem Fall ein und die Wehr mit Stadtfeuerwehrkommandant Otto Ivancsich rückte aus. „Bei uns im Feuerwehrhaus gibt es Schlüssel für die Lifte. Das Glück war, dass der Fahrstuhl direkt bei der Tür stecken geblieben war. Ich hab die beiden Mädchen gefragt, ob alles in Ordnung ist. Sie haben geantwortet, dass sie froh sind, bald draußen zu sein“, berichtet Ivancsich.