Erstellt am 07. August 2011, 15:53

Deutscher starb beim Schwimmen im Römersee. Ein 36-jähriger Deutscher ist am Samstagnachmittag beim Schwimmen im Römersee im Bezirk Mattersburg ums Leben gekommen.

Der Mann hatte laut Angaben der Feuerwehr versucht, den See zu durchqueren und war dabei untergegangen. Bei der daraufhin eingeleiteten Suchaktion wurde der 36-Jährige leblos in drei Metern Tiefe im Wasser gefunden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Der Mann hatte sich laut Feuerwehr zu Besuch in Neudörfl aufgehalten. Angehörige des Deutschen bemerkten vom Ufer aus, wie dieser etwa 25 Meter entfernt plötzlich und ohne ersichtlichen Grund im Wasser unterging und schlugen Alarm. Um 17.51 Uhr wurden die Feuerwehren Bad Sauerbrunn und Wiesen zum Einsatz gerufen. Die Hilfskräfte formierten aufgrund der Angaben der Angehörigen eine Suchkette und begann mit dem Durchkämmen des Gewässers. Der Römersee, dessen Areal sich die Gemeinden Bad Sauerbrunn, Wiesen und Pöttsching teilen, ist etwa drei bis vier Meter tief und hat eine Fläche von rund 44.000 Quadratmetern. Von der Landessicherheitszentrale (LSZ) Burgenland wurden auch der Tauchdienst Burgenland und ein Kriseninterventionsteam alarmiert. Aus der Luft beteiligte sich der Notarzthubschrauber Christophorus 3 mittels Wärmebildkamera an der Suche. Auch Badegäste, die eine Tauchausrüstung dabeihatten, unterstützten die Helfer. Wegen der geringen Sichtweite unter Wasser von nur etwa 50 Zentimetern gestaltete sich der Einsatz jedoch schwierig, hieß es vom Bezirksfeuerwehrkommando Mattersburg. Auch vier mittlerweile eingetroffene Angehörige des Tauchdienstes nahmen die Suche auf. Währenddessen gelang es mit Hilfe der Suchkette, den Vermissten zu orten. Taucher bargen den Schwimmer aus etwa drei Metern Tiefe. Für den 36-Jährigen gab es keine Rettung mehr: Ein Notarzt konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen. Mitglieder des Kriseninterventionsteams kümmerten sich um die Angehörigen des Verunglückten. Am Einsatz beteiligt waren die Feuerwehren von Bad Sauerbrunn und Wiesen mit insgesamt 40 Mitgliedern, acht Angehörige des Tauchdienstes sowie das Team des Notarzthubschraubers. Auch Polizisten, Sanitäter und First Responder (für Ersthilfe besonders ausgebildete Notfallsanitäter, Anm.) sowie fünf Mitarbeiter der Krisenintervention Burgenland versuchten zu helfen, zog die Feuerwehr in einer Aussendung Bilanz.