Erstellt am 15. Dezember 2010, 00:00

Die Post hatte Verspätung. ÄRGERLICH / Im Bezirk Mattersburg blieben Zustellungen für einige Ortschaften tagelang liegen, weil es zu wenig Personal gab. In Loipersbach dauerte das eine Woche lang.

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BEZIRK / Die Post bringt allen was. Nicht so jedoch in den Gemeinden Mattersburg, Loipersbach, Marz, Forchtenstein und Rohrbach, hier mussten einige Bewohner mehrere Tage auf ihre Briefe warten. Die Folge waren täglich an die fünfzig Beschwerden per Anruf und E-Mail.

Mehrere Krankenstände  führten zu Personalengpass

Der Grund dafür? Die Post blieb aufgrund eines personellen Engpasses in der Verteilerstation in Marz liegen. Durch sechs Krankenstände gab es vergangene Woche zu wenig Personal. Laut der österreichischen Post AG sei eine Personalverstärkung nicht vorgesehen und bei Krankenständen werden die wichtigsten Briefe und Zeitungen von an übrigen Zusteller mit ausgetragen. Im Falle eines großen Personalunterstandes setzt sich der Leiter des Poststelle mit seinem Vorgesetzten zusammen, um eine weitere Vorgehensweise zu erarbeiten.

In Loipersbach wurde vergangene Woche keine Post ausgetragen. Erst am Samstag trudelten die Briefe der gesamten Woche in den Haushalten ein. „Bei uns wurde etliche Tage keine Post ausgeliefert. So kam es, dass erst am Samstag die Erinnerungskarte des Roten Kreuzes für die Blutspendeaktion am Tag zuvor in den Briefkästen war“, so SPÖ-Bürgermeister Herbert Tschürtz.

Manche Zusteller waren  am Feiertag unterwegs

In Mattersburg, im Bereich des Brunnenplatzes, soll rund zwei Wochen lang keine Post zugestellt worden sein.

Um die liegen gebliebenen Zustellungen wieder aufzuarbeiten, waren manche Postler sogar am Feiertag oder am Sonntag unterwegs.

Unterbesetzt. In der Verteilerstelle in Marz blieben vergangene Woche einige Briefe wegen Krankenstand liegen.