Erstellt am 25. Januar 2012, 00:00

 Die zehn Ärgernisse beim Einkaufszentrum Arena. ÄRGERLICH / Die Gestaltung der Arena ist für die Kunden nicht zufriedenstellend und birgt mögliche Gefahren. Die Fußgänger überqueren immer wieder die Schnellstraße.

Unerlaubter Gang: Immer wieder benutzen Passanten den Weg über die Schnellstraße.  |  NOEN
x  |  NOEN

VON RICHARD VOGLER

MATTERSBURG / Die Arena am Stadtrand von Mattersburg gibt es nun seit Mitte 2007, im März 2010 erfolgte die Eröffnung des zweiten Abschnittes mit der P2-Disco und dem Cineplexx. Die Auswahl an Geschäften in Mattersburg stieg also steil an, die Infrastruktur ist jedoch verbesserungswürdig:

Verbindung zwischen den zwei Arena-Abschnitten: Das Einkaufszentrum wird durch die Schnellstraße getrennt. Die Voraussetzung für die Eröffnung des zweiten Abschnittes mit dem Cineplexx-Kino und der P2-Disco war eine entsprechende Verbindung – eine Unter- oder Überführung. Betreiber Werner Gruber war bislang in diese Richtung jedoch untätig. Geplant ist nun eine eigene Abfahrt in den zweiten Abschnitt sowie ein Schutzweg beim Kreisverkehr. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Schnell- in eine Landesstraße umgewidmet wird. Die Verhandlungen zwischen Bund und Land dauern bereits lange, fixiert ist jedoch noch nichts.

Gefahr Kreisverkehr: Im hinteren Teil besteht bereits eine Unterführung zwischen den beiden Arena-Teilen. Immer wieder benützen Passanten jedoch den – nicht erlaubten – Weg über den Kreisverkehr. Vor allem nachts, wenn Discobesucher ihren Hunger beim McDonald‘s, der sich im ersten Abschnitt befindet, stillen wollen.

Fußgängeranbindung von Mattersburg: Der direkte Weg von Mattersburg aus führt über die Eisenstädterstraße, dieser ist jedoch noch nicht erschlossen. Noch heuer soll jedoch Abhilfe geschaffen werden: Ein Rad- und Fußgängerweg ist geplant, der noch heuer fertig gebaut sein soll.

Fußgängeranbindung von Walbersdorf: Die meisten Fußgänger nutzen von Walbersdorf die Triftgasse. Diesen Weg nehmen jedoch auch (unerlaubterweise – er mündet in einen Güterweg) immer wieder Autofahrer. In der Dämmerung sind die Fußgeher nur schwer zu erkennen.

Parkplätze im ersten Abschnitt: Die beiden Straßen zwischen den Parkplätzen im vorderen Teil sind viel zu eng. Beim Ein- oder Ausparken kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Parkplätze im zweiten Abschnitt: Es gibt viel zu wenig Abstellmöglichkeiten für Autos. An Samstagabenden, wenn die Disco oder das Kino besucht werden, sind die Parkplätze immer wieder voll belegt und die Autofahrer parken am Güterweg.

Weg zum McDonald‘s: Kein Einzelfall: Die Parkplätze beim McDonald‘s sind belegt, es muss bei den Geschäften geparkt und die Einfahrtstraße muss überquert werden. Aufgrund eines fehlenden Zebrastreifens ein mitunter gefährliches Unterfangen.

Öffentliche WC-Anlagen: Diese sind im ersten Abschnitt nicht vorhanden. Den Besuchern ist es zwar gestattet, die Toiletten in den Lokalen zu nutzen, ein Behinderten-WC fehlt jedoch.

Stauherd: Infolge der Verkehrskonstellation mit dem Schnellstraßenzubringer müssen jene Autofahrer, die von Eisenstadt oder Wiener Neustadt kommen, beim Schnellstraßenzubringer immer wieder Wartezeiten in Kauf nehmen. Während der Vorweihnachtszeit voriges Jahr staute es sich sogar bis auf die S31 (Burgenlandschnellstraße) hinauf.