Erstellt am 04. November 2015, 05:42

von Michael Kremser

Diözese schafft Platz für mehr Flüchtlinge. Das breits seit 25 Jahren bestehende Quartier im alten Kloster wurde adaptiert – nun gibt es 20 weitere Plätze für Flüchtlinge.

 |  NOEN, ZVG

Entstanden ist das Flüchtlingsquartier Forchtenstein im Zuge einer spontanen Hilfsaktion am 1. November 1990: Damals suchten hilfsbedürftige Flüchtlinge aus dem Iran Schutz und Unterkunft, woraufhin die ehemalige örtliche Klosteranlage kurzerhand zur Herberge adaptiert wurde.

Seither haben zahlreiche Menschen in Not, in erster Linie Familien und Kinder aus Krisen- und Kriegsregionen, Unterkunft und Aufnahme im Caritas Flüchtlingsquartier Forchtenstein erhalten.

Nun, nachdem der Flüchtlingsstrom nicht abreißt und Zeltquartiere aufgrund der immer kälter werdenden Wetterlage nicht mehr geeignet sind hat die Diözese beschlossen, weitere Unterkunftsmöglichkeiten im Gebäude zu adaptieren.

Zusätzlich sechs Räume wurden geschaffen

Das Flüchtlingsquartier der burgenländischen Caritas wurde binnen kürzester Zeit ausgebaut und erstreckt sich nach fertiggestellter Erweiterung auf rund 250 Quadratmeter im zweiten Obergeschoss des ehemaligen Klosters.

Sechs zusätzliche Räume als Familienzimmer einschließlich Sanitärbereiche wurden errichtet und bieten weiteren rund 20 Personen Aufnahme und Unterkunft.

Zusätzlich zu der räumlichen Erweiterung des Flüchtlingsquartiers wurde der Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht.

Zudem wurden in dem neuen Wohntrakt mit den sechs zusätzlichen Räumen Sanitärzonen und erforderliche Elektroinstallationen errichtet.

Die für die gesamten Umbau- und Erweiterungsarbeiten erforderlichen Kosten in der Höhe von rund 220.000 Euro werden von der Diözese Eisenstadt getragen. In den kommenden Wochen sollen die von Schutzsuchenden bezogen werden.