Erstellt am 05. Juni 2014, 13:01

von Richard Vogler

Disput um das Verkehrssystem. ÖVP contra SPÖ / Die Vorgangsweise beim Verkehrssystem, zu dem die Bürgergespräche am Montag starteten, ist Streitpunkt.

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MATTERSBURG / Montag dieser Woche fand auf Einladung der Stadtgemeinde das erste Treffen der „Gretzlgespräche“ mit Bewohnern des Bereichs Bauermühle, Forchtenauer-, Bahn- und Hochstraße sowie Pielgasse für das neue Verkehrskonzept statt. Die Grobstruktur steht, Vorschläge und Anregungen der Bürger bei den Gesprächen sollen miteinbezogen werden. Michael Ulrich ist rund um das Verkehrskonzept über die Vorgangsweise der Stadtgemeinde verärgert. Was den ÖVP-Vize stört? „Die SPÖ hätte von sich aus nie das Verkehrskonzept öffentlich gemacht. Erst nach mehreren Mails und Anrufen wurde das Konzept auf der Homepage versteckt.“

SPÖ-Bürgermeisterin Ingrid Salamon kontert: „Der Unterschied zwischen SPÖ und ÖVP ist, dass wir tatsächlich die Bürger einbinden wollen. Die ÖVP will nur politisches Kleingeld aus dem Verkehrskonzept schlagen“, so Salamon, die auf die öffentliche Präsentation im Mattersburger Florianihof verweist: „Bei der Präsentation waren alle Bürger eingeladen und viele sind gekommen. Bereits dort wurde den Mattersburgern mitgeteilt, dass das Verkehrskonzept noch nicht in Stein gemeißelt ist. Und es wurde dort auch mitgeteilt, dass es Zusammenkünfte geben wird, wo sie ihre Vorschläge einbringen können.“