Erstellt am 05. Januar 2011, 00:00

Disput zwischen FP und SJ: Gespräch statt Klage?. EINIGUNG? /  Nach angedrohter Klage soll ein Gespräch den Disput um angebliche „Rauchbombe“ außergerichtlich lösen.

FPÖ-Klubobmann Johann Tschürtz: »Mir ist wichtig, dass die Vorwürfe widerrufen werden.«  |  NOEN
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MATTERSBURG / FPÖ-Klubobmann Hans Tschürtz drohte in einer Presseaussendung am 29. Dezember an, den Obmann der SJ Mattersburg, Daniel Posch, zu verklagen.

Der Grund dafür? Mitte Dezember veranstaltete die SJ einen Punschstand in Mattersburg. Dabei sollen laut Posch FPÖ-Mitglieder eine „Rauchbombe“ aus einem Auto in Richtung des Standes geworfen haben.

„Wir nehmen es nicht klaglos hin, wenn man Freiheitlichen ohne jeglichen Beweis unterstellt, Bomben auf politisch Andersdenkende zu werfen. SJ-Posch wird sich vor Gericht für seine unglaublichen Behauptungen verantworten müssen“, so FPÖ-Klubobmann Hans Tschürtz, sichtlich erzürnt.

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Gespräch zwischen FP und  SJ statt Klage vor Gericht?

Wenige Tage später folgte eine weitere Presseaussendung, in der Tschürtz meinte: „Die Sache lässt sich vielleicht auch außergerichtlich regeln. Das wäre vernünftig und ich gestehe jungen Politfunktionären auch durchaus zu, dass sie dann und wann einmal über das Ziel hinausschießen. Posch soll sich bei mir melden. Falls er das nicht tut, werden wir klagen. Schließlich sind die Vorwürfe schwerwiegend.“

„Am Silvesternachmittag habe ich Tschürtz ein Gespräch gemeinsam mit den Jugendlichen vorgeschlagen, um diese Sache außergerichtlich zu klären – diesem hat er auch zugestimmt“, sagt dazu SP-Bezirksvorsitzender Christian Illedits. Er fordert die FPÖ aber gleichzeitig auf, endlich alle Drohgebärden einzustellen und zur Tagesordnung zurückzukehren.

In den nächsten Tagen soll ein Gesprächstermin zwischen den beiden Bezirksvorsitzenden und den Jugendlichen vereinbart werden.