Erstellt am 19. September 2012, 00:00

Drei Tage, fünf Einsätze. Einsatzserie / Die Stadtfeuerwehr Mattersburg wurde innerhalb von nur drei Tagen zu insgesamt fünf großen Einsätzen gerufen.

Mittels Kran konnte die Feuerwehr das Fahrzeug bergen.  |  NOEN
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Mattersburg / Vom 11. bis 13. September wurde die Stadtfeuerwehr Mattersburg zu fünf Einsätzen gerufen.

Am 11. September kam eine Lenkerin aus Bad Sauerbrunn, aus bisher unbekannter Ursache zwischen Sigleß und Mattersburg von der Fahrbahn ab und setzte mit der Bodenplatte auf einer Mauer auf, die Vorderreifen in der Luft hängend. Mittels Hebekreuz und Kran konnte der PKW ohne ersichtliche Schäden von dieser gehoben werden, die Lenkerin konnte anschließend ihre Fahrt fortsetzen.

Am 12. September kam ein Fahrzeuglenker aus dem Bezirk Oberpullendorf ebenfalls aus bisher unbekannter Ursache ins Schleudern, prallte gegen die Betonleitwand und kam nach einigen Drehern auf der angrenzenden Böschung zum Stillstand. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde der Lenker bereits vom Notarzt versorgt und anschließend mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus eingeliefert. Die Stadtfeuerwehr Mattersburg konnte das Unfallfahrzeug bergen.

Der dritte Zwischenfall folgte am gleichen Tag. Die Feuerwehr wurde zu einem Pkw-Brand zwischen Mattersburg und Forchtenstein gerufen. Es handelte es sich jedoch um keinen Pkw Brand sondern um einen Containerbrand. Ein Entsorgungsunternehmen hatte Papier in einem Container geladen, dieses begann zu brennen. Nachdem der Container vom Lkw herunter gestellt worden war, wurde ein umfassender Löschangriff durchgeführt. Zeitgleich zu diesem Einsatz wurde in der Seniorenresidenz Villa Martini die Brandmeldeanlage ausgelöst. Hier handelte es sich jedoch Gott sei Dank nur um einen Täuschungsalarm.

Am 13. September wurde die Stadtfeuerwehr Mattersburg von der Freiwilligen Feuerwehr Marz zu einer Pkw-Bergung auf die B50 zwischen Marz und Sieggraben nachalarmiert. Ein Fahrzeuglenker war aufgrund von Wildwechsel ins Schleudern gekommen. Nachdem er die Leitplanke überfahren und einen Baum umgeknickt hatte, blieb er im Straßengraben liegen. Mit dem Kran des schweren Rüstfahrzeuges konnte der Pkw heraus gehoben werden.