Erstellt am 25. März 2015, 10:39

von Christian Feigl

Skurrile Suchaktion nach vermisster Frau. 45-jährige Burgenländerin kam mit dem Navi vom rechten Weg ab - erst der Hubschrauber entdeckte die Frau.

 |  NOEN, Stefan Obernberger

Eine solche Suchaktion wie jene am Freitagabend erleben die Einsatzkräfte auch nicht alle Tage: Eine 45-jährige Frau aus dem Bezirk Mattersburg hatte sich am Heimweg vom Skifahren in Mariensee mit dem Auto im Wald verirrt. Sie konnte weder vor noch zurück.

Offensichtlich führte ihr volles Vertrauen auf das Navi zu der ausweglosen Situation: Als sie sich nicht mehr zu helfen wusste, rief sie mit dem Handy ihren Mann um Hilfe. Der verständigte in weiterer Folge die Einsatzkräfte, die sich mit Bergrettung, Feuerwehr, Polizeihubschrauber und Polizei auf die Suche machten.

Mit Handy wurde Kontakt gehalten

„Zum Glück hatten wir ständig per Handy Kontakt zu der Vermissten“, beschreibt Thomas Auerbäck als Einsatzleiter der Bergrettung Aspang die Szenen, „das hat die Sache ein wenig erleichtert!“ Entdeckt wurde das Fahrzeug nach drei Stunden schließlich vom Polizeihubschrauber.

„Die Frau war im Bereich Königsberg über eine Nebenstraße auf einen Forstweg, der schließlich in einen Traktorweg überging, gelangt. Dann wusste sie nicht mehr weiter“, so Auerbäck. Trotz der aufregenden dreistündigen Suche zeigte sich die 45-Jährige bei ihrem Auffinden sehr gefasst. Sie war orientiert und sprach mit ihren Rettern normal. Schließlich konnte sie vor Ort ihren Mann in die Arme schließen. Um das Fahrzeug kümmerte sich in der Zwischenzeit die Polizei. Ein Beamter drehte mit dem Auto um und fuhr es ins Tal.