Erstellt am 17. Oktober 2012, 00:00

Eine Riesen-Zucchini. Rekordverdächtig / Das Ehepaar Prantl aus Stöttera erntete heuer einen Zucchini, der fast 160 Zentimeter groß wurde.

Franz Prantl mit einer, in seinem Garten gediehener knapp 160 Zentimeter großen „madeirischen“ Zuchini und einer, zum Vergleich, heimischen in seiner linken Hand.  |  NOEN
Von Martin Plattensteiner

ZEMENDORF-STÖTTERA / Viele, viele überdimensional große Zucchinis dürfen das Stötteraner Ehepaar Franz und Andrea Prantl in den nächsten Tagen in ihrem Garten ernten.

Den Samen der sogenannten „Schlangen-Zucchini“ brachte Andrea Prantl im vergangenen Jahr aus dem Urlaub aus Madeira mit in die Heimat.

„Nachdem es im letzten Jahr so ausgesehen hat, dass sich die Frucht in den heimischen Gefilden nicht wohlfühlt und es in Sachen Ernte eine richtige Fehlanzeige gab, entwickelten sich die Zucchinis heuer zu echten Prachtdingern“, erläutert Franz Prantl stolz.

Er führt den Umstand, dass die Zucchini gute 160 Zentimeter lang wurde, darauf zurück, dass die Pflanze neben einem Strauch wuchs und entsprechend hoch klettern konnte.

„Es gab Zeiten, da ist die Zucchini von einem Tag auf den anderen um bis zu sieben Zentimeter gewachsen“, so Franz Prantl weiter, der diesbezüglich auch Tagebuch führte.

Der Haushund war der erste Vorkoster 

Dass die Zucchini auch genießbar ist, kann Franz Prantl unterstreichen. Als Vorkoster fungierte dabei der Haushund. „Unser Golden Redriever hat eine ganze verzehrt. Der Hund ist wohlauf“, lacht der Stötteraner. Der BVZ hat er ebenfalls eine Kostprobe versprochen.

Die richtige Hobbygärtnerin im Hause Prantl ist aber Gattin Andrea. „Sie hegt und pflegt den Gemüsegarten. Wir ernten zusätzlich auch noch Kohlsprossen, Tomaten, rote Rüben oder Melanzani“, führt Franz Prantl aus.

Alles, was im Garten gedeiht und geerntet wird, kommt bei den Prantls auch auf den Tisch. „In manchen Sachen sind wir noch Selbstversorger“, so Prantl schmunzelnd.

Neben der „Rekord-Zucchini“ gediehen auch noch weitere Prachtexemplare. Einige davon wurden aber „nur“ 120 Zentimeter groß.