Erstellt am 02. Mai 2012, 00:00

Einsatzstress für die Mattersburger Wehr. VIER EINSÄTZE BINNEN ZWÖLF STUNDEN / Die Florianis aus Mattersburg bargen drei Fahrzeuge und löschten einen Brand.

MATTERSBURG / Die Mattersburger Stadtfeuerwehr hatte am Montag alle Hände voll zu tun. Binnen zwölf Stunden mussten viermal zu Einsatzorten ausrücken.

Das erste Mal wurden die Florianis um 10 Uhr vormittags in den Urbarialwald Mattersburg (Einfahrt bei der Autobahnpolizei) alarmiert. „Ein Waldfahrzeug war stecken geblieben. Wir konnten es mittels Seilwinde bergen“, berichtet Stadtfeuerwehrkommandant Otto Ivancsich.

Quasi noch beim Einsatzort, wurden die Feuerwehrmänner zum nächsten Einsatzort gerufen. In der Mattersburger Hauptstraße stand in einem Hof ein Traktoranhänger in Flammen, der Brand konnte rasch gelöscht werden. Das rasche Einschreiten der Wehr verhinderte Schlimmeres - das Feuer hätte sich rasch ausbreiten können. Die Ursache des Brandes sowie die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt.

Auto rutschte über die  Böschung hinab

Als die Truppe gerade beim Einrücken war, wurde man erneut alarmiert. Im unteren Teil des Mattersburger Fachmarktzentrums war ein Auto über die Böschung gerutscht und drohte abzustürzen. Der Fahrer gab an, von einem anderen Lenker abgedrängt worden zu sein. Auch dieses Fahrzeug konnte von der Stadtfeuerwehr geborgen werden und um 12.15 Uhr kehrten die Einsatzkräfte in das Feuerwehrhaus zurück. Durchschnaufen konnten sie jedoch nur bis 21 Uhr, ehe wieder der Alarm los ging.

Auf der Schnellstraße war eine Frau mit ihrem Fahrzeug unterwegs. Nach dem Knoten Mattersburg in Fahrtrichtung Eisenstadt querte ein Fasan die Fahrbahn. Die Frau verriss das Auto und kollidierte mit der Mittelleitschiene. Die Wehr barg den Pkw und die Frau wurde mit Verletzungen von der Rettung in das Krankenhaus Eisenstadt gebracht. „Eine ganz gefährliche Sache, da das Fahrzeug auf der Fahrbahn zum Stillstand kam. Ein Glück, dass es jetzt die Mittelleitschiene gibt, sonst wäre sie über die Gegenfahrbahn geschlittert und dort im Graben gelandet“, so Ivancsich.