Erstellt am 18. Mai 2011, 00:00

Entlaufener Husky wütete im Hühnerstall. MASSAKER / Ausgebüchster Husky biss im Freigehege eines Hühnerstalls acht Hennen tot. Hundebesitzer wurde angezeigt.

Totgebissen. Acht von zehn Hühnern wurden bei der Attacke des Huskys am Sonntag getötet. Der angerichtete Schaden ist durch die Haushaltsversicherung abgedeckt.ZVG  |  NOEN
x  |  NOEN

PÖTTSCHING / Geschockt war eine Pöttschinger Familie in der Föhrensiedlung, denn ein Husky wütete am Sonntag Nachmittag im Freigehege ihres Hühnerstalls. Fazit: Acht Hennen mussten ihr Leben lassen.

„Trauten uns nicht hinein, der Hund war im Blutrausch“

„Es war gegen halb drei Uhr am Nachmittag, als meine Frau und ich das aufgeregte Gegackere unserer Hühner hörten“, berichtete der Hühnerhalter Dietmar Sket. Als die Familie Nachschau hielt, musste sie mitansehen, wie ein Husky im Freigehege das Geflügel massakrierte.

„Wir haben uns gar nicht getraut hinein zu gehen und einzugreifen, denn der Hund war in einem äußerst aggressiven Zustand - er hatte einen richtigen Blutrausch“, so Sket. Die Familie rief die Polizei, die auch sofort mit einem Hundeführer vorbeikam. Es gelang den Beamten, den Hund zu beruhigen und aus dem Stall zu bringen. „Über unsere Nachbarn haben wir schließlich herausgefunden, wem der Hund gehört. Der Besitzerin, die ihren Hund schon gesucht hat, tat der Vorfall natürlich sehr leid und sie hat sich bei uns entschuldigt. Der entstandene Schaden wird uns durch die Haushaltsversicherung der Hundehalterin rückerstattet“, erzählt der Geschädigte.

Der Husky, der schon im Vorjahr Hühner in der Kirschengasse attackiert hatte, war durch ein Loch im Zaun seinen Besitzern entschlüpft. „Der Hund ist ja normalerweise so lieb, es tut uns sehr leid“, so die Hundehalterin. Die Polizei erstattete gegen die Hundebesitzer Anzeige.