Erstellt am 28. November 2012, 00:00

Erschwerter Zugang zur Stromtankstelle. „Zugeparkt“ / Die Situation bei der Zapfsäule für Elektrofahrzeuge in der Kurzparkzone sollte laut Gilbert Plank geändert werden.

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Von Katharina Tschürtz

MATTERSBURG / In der Bezirkshauptstadt Mattersburg gibt es seit vergangenem Jahr neben dem Veranstaltungsplatz die Möglichkeit Strom zu tanken. Für den fahrzeuginteressierten Spritsparweltmeister Gilbert Plank hat die Sache jedoch einen Haken: „Durch die Parkplätze vor der Zapfsäule hat man vor allem nach 16 Uhr so gut wie keine Chance sein Elektroauto zu tanken“, merkt Gilbert Plank etwas verärgert an.

Im vergangenen Jahr gewann er die Spritspar-WM in Deutschland. „Ich interessiere mich generell für ökologische Lebensweisen und speziell für Elektrofahrzeuge. Ich überlege mir auch selbst ein Hybridauto zuzulegen“, so Gilbert Plank.

Laut dem Spritsparweltmeister ist vor der Stromtankstelle in Neusiedl das Halten und Parken außer für Stromfahrzeuge verboten. „Dies bräuchten wir für Mattersburg auch. Zwar gibt es jetzt noch nicht viele Elektrofahrzeuge, aber diese Technologie ist im Kommen und fast ein jeder Hersteller bietet ein Modell an“, so Gilbert Plank, der hinzufügt: „Wenn man aber nicht zufahren kann, macht man die Sache den Menschen nicht gerade schmackhaft. Es sollten die notwenigen Voraussetzungen geschaffen werden. Die Gemeinde müsste nur ein Schild aufstellen.“

Die Stromtankstelle befindet sich in der Kurzparkzone. „Wir werden diese durchaus interessante Anregung ins neue Verkehrskonzept einfließen lassen. Derzeit befinden wir uns in der Erhebungsphase und wollen natürlich auch die Bevölkerung mit einbeziehen“, so Martin Hollweck von der Stadtgemeinde Mattersburg.

Nicht optimal. Gilbert Plank mit einem Plug-in Hybridauto aus dem Autohaus Toyota Stifter bei der Stromtankstelle in der Kurzparkzone.

Tschürtz