Erstellt am 01. August 2012, 00:00

Erste Maßnahme für das Aufpeppen der City. „WANDERNDES WOHNZIMMER“ / Weitere Projekte sollen folgen. Eines davon ist zum Thema Mattersburger Judentum geplant.

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VON RICHARD VOGLER

MATTERSBURG / Wer sich bei Dunkelheit dem Mattersburger Veranstaltungsplatz nähert, dem schießt das neonfarbene Blinken von verschiedenen Farben sofort ins Auge. Bei näherer Betrachtung erkennt man, dass dies die Farben von vier Plastik-Sofas sind. „Das ‚wandernde Wohnzimmer‘ mit bequemen Plastik-Sofas für eine gemütliche Sitzgelegenheit für Besucher, Flanierer oder Nachtschwärmer. Beleuchtet werden die Sessel mit einer umweltfreundlichen Fotovoltaikanlage“, erläutert SPÖ-Bürgermeisterin Ingrid Salamon. Die Kosten dafür betragen pro Stück Sessel 800 Euro sowie 1800 Euro für die Photovoltaikanlage – macht unterm Strich 5000 Euro. Dies soll jedoch nur einer von einigen Maßnahmen für das Aufpeppen oder das Beleben der Innenstadt sein.

Mit Wolfgang Seedoch wurde im Dezember 2008 ein Berater für die Innenstadt präsentiert und es gab auch (der Öffentlichkeit bisher verborgene Vorschläge) von Seedoch. Dasss weitere Maßnahmen folgen werden, ist laut Ortschefin fix. Welche dies sein werden? „Ich will nicht vorgreifen, dise müssen auch mit dem in Planung befindlichen neuen Verkehrskonzept abgestimmt werden.“

Eine mögliche Maßnahme schneidet Salamon dennoch an. „Die Mattersburger Historikerin Gertraud Tometich veranstaltete eine Führung durch unsere Stadt, wo die Spuren des jüdischen Lebens präsentiert wurden. Auch bei der Präsentation eines jüdischen Buches gab es reges Interesse. Zum Thema Judentum wird etwas umgesetzt werden“, so Salamon.

Beim ersten Sitzen. Markus Gebhardt, Uschi Zezelitsch, Alfred Bandat, Herbert Salamon, Andrea Rittnauer, Karl-Heinz Haider, Martin Hollweck, Vize Helmtu Marban und Ortschefin Ingrid Salamon.ZVG