Erstellt am 20. Juli 2011, 00:00

Ex-Vize: Motorradunfall ging noch glimpflich aus. GEGEN AUTO GEPRALLT / Notarzthubschrauber bei Unfall von Klaus Leitgeb im Einsatz - zum Glück nur ein Armbruch.

Bereits zu Hause. Klaus Leitgeb wurde am Montag aus dem Krankenhaus entlassen.VOGLER  |  NOEN
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MATTERSBURG / Wenn ein Notarzthubschrauber landet, dann ist dies oft ein schlechtes Zeichen. Der Unfall des ehemaligen ÖVP-Vizebürgermeisters und Obmann des Musikvereins, Klaus Leitgeb, ging jedoch glimpflich aus.

Es war Samstagmorgen, als sich Leitgeb mit seiner Lebensgefährtin, dessen Sohn, Stieftochter und dem Kapellmeister der Mattersburger Blasmusikkapelle, Michael Grafl, auf den Weg zu einer Motorradtour nach Südtirol machten.

Leitgeb wollte Pkw mit  Anhänger überholen

In der Innenstadt, in der Michael Koch-Straße kam es zum Unfall. Ein älterer Mann mit Hänger vor mir war sehr langsam unterwegs. Ich wollte überholen und gab anscheinend etwas zuviel Gas, berichtete am Montag Leitgeb. Das Vorderrad des Motorrades erhob sich kurz in die Luft und Leitgeb krachte in ein auf der linken Seite parkendes Auto. Das Rote Kreuz war schnell zur Stelle und führte bei Leitgeb die Erstversorgung durch. Als Sicherheitsmaßnahme wurde der Notarzthubschrauber angefordert. Die Verletzungen stellten sich im Eisenstädter Krankenhaus als nicht schwerwiegend heraus.

Ich hatte Glück im Unglück. Ich wurde zwar an der Hand operiert, da eine Speiche gebrochen war. Weiters ist der Brustkorb sowie die rechte Schulter geprellt, erläutert Leitgeb. Der Polizist wurde am Montag bereits aus dem Krankenhaus wieder entlassen. Seine Lebensgefährtin, die sich am Hintersitz befand, erlitt keine Verletzungen. Die Tour nach Südtirol wurde abgebrochen.

Stadtkapelle muss nun  auf Leitgeb verzichten

Mit dem Musizieren muss Leitgeb nun eine Weile warten. Ich weiß noch nicht, wie lange ich den Gips tragen muss. Fürs Festl am Samstag (Anm.: Die Stadtkapelle feiert ihr 35-jähriges Jubiläum) geht es sich nicht aus, schmunzelt der ehemalige Politiker.