Erstellt am 04. Juni 2014, 23:59

von Michael Kremser

Fadenalgen im Römersee. Algenplage / Die Badefreuden der ersten Schwimmer am See wurden durch den massiven Algenbefall stark getrübt.

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Von Michael Kremser

WIESEN / Die Anlagenverwaltung des Freizeitparks Römersee bestätigt die Verunreinigung des Badesees durch Fadenalgen.

Diese stellen jedoch keine gesundheitliche Gefährdung der Badegäste dar, es besteht lediglich die Möglichkeit, dass man sich in großflächigeren Flechten verfangen könnte - Die Anlagenverwaltung empfiehlt daher, diese Stellen zu meiden.

Das gleiche Problem bestand bereits vor rund 30 Jahren. „Durch eine massive Überdüngung der Gärten und der umliegenden Felder kam es dazu“, so Margit Rass, Geschäftsführerin der Freizeitpark Römersee GmbH. Damals wurde behördlicherseits vorgeschlagen, Graskarpfen in den Teich zu geben, diese haben sich jedoch massiv vermehrt, was zu einer erhöhten Schwebstoffbelastung führte. Der Teich wurde daher in den letzten beiden Jahren komplett ausgefischt. Auf kurze Sicht wird man sich nun mit handelsüblichen Algenbekämpfungsmitteln, die gesundheitlich und umweltschutztechnisch vollkommen unbedenklich sind, Abhilfe verschaffen. Auf längere Sicht wird man den Fischbestand im Badesee wieder auffrischen. Die Anlagenverwaltung bedauert den Vorfall, betont aber auch, dass es in keinster Weise durch Eigenverschulden zum Algenbefall kam.

„Hierbei handelt es sich um höhere Gewalt, aber wir versuchen alles, damit die Badesaison trotzdem gut gelingt“, so Rass.

Fadenalgen kommen in Naturbiotopen mit großem Sauerstoffanteil und geringem Fischbestand vor.

Wodicka