Erstellt am 22. Januar 2014, 10:00

von Katharina Tschürtz

Feuerwehr: Taschner folgt auf Taschner. Sieggraben / Josef Taschner tritt nach 13 Jahren als Chef der Sieggrabener Feuerwehr zurück. In seine Fußstapfen tritt sein Sohn.

Die nächste Generation. Sebastian Taschner übernahm die Funktion des Sieggrabener Feuerwehrkomandant von seinem Vater Josef Taschner, der der Wehr als Zugskommandant erhalten bleibt. Foto: V. Jobst  |  NOEN, V. Jobst
Von Katharina Tschürtz

Der Sieggrabener Feuerwehrkommandant Josef Taschner übergab Anfang Jänner seine Funktion als Florianichef seinem Sohn Sebastian Taschner. „Für mich war nach 13 Jahren klar, es reicht“, so der Feuerwehrleiter, der bereits seit 1981 Mitglied bei der Sieggrabener Wehr ist.

x  |  NOEN, V. Jobst
Zu den persönlichen Highlights während seiner Zeit als Kommandant zählt Josef Taschner die Anschaffung des neuen Tanklöschfahrzeuges und des neuen Mannschaftstransporters. „Unsere Leute sind gut ausgebildet und motiviert, da sind neue Gerätschaften eine Art Dank für ihren Einsatz“, erläutert der ehemalige Florianichef.

Neo-Kommandant durch Vater praktisch mit Feuerwehr aufgewachsen

Unter der Führung von Josef Taschner wurde vor allem die Zusammenarbeit mit der Niederösterreichischen Nachbargemeinde Schwarzenbach forciert. „Die Gemeinde ist nur drei Kilometer entfernt und ist uns dadurch näher als die Stützpunktwehr im Bezirk Mattersburg. Vergangene Woche wurde ich beim Feuerwehrball in Schwarzenbach wegen unserer guten Zusammenarbeit und Kameradschaft geehrt“, freut sich der Sieggrabener.

Sein Nachfolger Sebastian Taschner wuchs durch seinen Vater mit der Feuerwehr auf. „Offiziell bin ich seit 2005 Mitglied bei der Feuerwehr, aber ich war schon früher ständig mit dabei“, erinnert sich der heute 22-jährige Neo-Kommandant zurück.

Training und Feuerwehrjugend im Fokus von Taschner junior

Als sein Vater im vergangenen Juni bekannt gab, dass er seinen Posten zurücklegen wird, meldete sich der junge Sieggrabner freiwillig. „Ich habe stets das Positive am Engagement für die Feuerwehr gesehen und auch nicht infrage gestellt“, so Sebastian Taschner.

Der gelernte Bautechniker konnte es kaum erwarten, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. „Als neuer Kommandant möchte ich vor allem das Training für unsere Wettkampftruppe forcieren. Durch mich haben wir auch die erste Frau dazubekommen und ich bin bestrebt, den Frauenanteil noch stärker anzuheben. Auch die Feuerwehrjugend soll wieder aufgebaut werden“, so Sebastian Taschner über seine Pläne.