Erstellt am 07. August 2013, 00:00

Feuerwehrfest: Wehr war im Dauerstress. Doppelbelastung / Floriani mussten bei eigener Veranstaltung drei Mal ausrücken: Ein toter Schwimmer im Badesee und zwei Fehlalarme.

 |  NOEN, Erwin Wodicka (Erwin Wodicka)
Von Helga Ostermayer

Doppelbelastung / Gleich dreimal musste die Freiwillige Feuerwehr Neudörfl ihr Feuerwehrfest wegen Einsätzen verlassen. Am Sonntag Vormittag wurde sie zu einem tödlichen Badeunfall am Badesee gerufen. Ein Mann trieb dort leblos im Wasser, Badegäste schlugen schließlich Alarm.

73-Jähriger konnte nicht gerettet werden

Sofort wurden Rettungskräfte verständigt und Erste Hilfe-Maßnahmen gesetzt. Ein Rot Kreuz-Notarztteam kümmerte sich wenig später um den Mann, versuchte den Patienten rund eine halbe Stunde wieder ins Leben zurück zu holen. Doch alle Mühe war vergebens, der Badegast konnte von den Rettungskräften nicht mehr gerettet werden. Bei dem verstorbenen Mann handelt es sich um einen 73-jährigen Wiener. Die genauen Todesumstände sind noch nicht bekannt, wahrscheinlich dürfte der Pensionist während des Schwimmens einen Herzanfall erlitten haben.

Zwei Fehlalarmierungen am Nachmittag

Zeitgleich um halb drei am Nachmittag gingen gleich zwei Alarmierungen bei der Wehr ein, die sich aber zum Glück als Fehlalarme herausstellten: Bei der Firma Leykam hatte ein überhitzter Brandmelder angeschlagen. 22 Mann machten sich dorthin auf den Weg.

13 Mann rückten zur Firma Neudörfler Büromöbel aus, weil wegen thermischer Überhitzung ein Brandmelder losgegangen war. „Wir mussten hier erst fast zwei Stunden lang nach dem Brandmelder suchen, weil der in einer Absauglüftung eingebaut war. Das Blechgehäuse hatte bei 80 Grad Celsius Alarm ausgelöst“, erzählt Vizekommandant Franz Friedl.