Erstellt am 08. Mai 2013, 00:00

FF-Einsatz wegen Schlange. Ungiftig / Die Wiesener Florianis rückten wegen einer vermeintlich entkommenen Giftschlange aus, die sich zum Glück aber als harmlose Äskulapnatter herausstellte.

Giftig oder ungifti? Ein Experte stellte die Gattung des Tieres fest.  |  NOEN

WIESEN / Am Dienstag wurde die Feuerwehr Wiesen um1.06 Uhr zu einer Tierbergung in die Berggasse in Wiesen gerufen.

Von der Landessicherheitszentrale Burgenland wurde der Mannschaft mitgeteilt, dass es sich um eine Schlangenbergung handelt und die Polizei und die Rettung bereits vor Ort wären, da es sich möglicherweise um eine Giftschlange handeln könnte.

Beim Ausrücken teilte das Rote Kreuz den Kameraden mit, dass der Wohnhausbesitzer dreimal gebissen wurde.

Am Einsatzort angekommen, war die Schlange bereits in einem Gefäß verwahrt und dieses mit einem provisorischen Deckel verschlossen, denn es musste davon ausgegangen werden, dass es sich um eine Giftschlange handelt. Die Wehr nahm die Schlage in das Feuerwehrhaus mit.

Entwarnung: Schlange war zum Glück ungiftig 

Von der Feuerwehr Wiesen wurde gemeinsam mit der Landessicherheitszentrale der Amtstierarzt und ein Schlangenexperte verständigt, damit Gewissheit über die Gattung des Tieres erlangt werden konnte.

Beide trafen gegen drei Uhr im Feuerwehrhaus ein und der Schlangenexperte konnte rasch Entwarnung geben. Bei dem Tier handelte es sich um eine ungiftige Äskulapnatter, welche aber eine täuschende Ähnlichkeit mit einer Kreuzotter hat. Das wurde auch den Ärzten des Krankenhauses, in welches der Wohnhausbesitzer eingeliefert wurde, umgehend mitgeteilt.

Die Äskulapnatter wurde vom Experten übernommen und wieder in freier Natur ausgesetzt. Um 3.30 Uhr war dieser Einsatz beendet und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.