Erstellt am 13. April 2011, 00:00

Filmdreh in Rohrbach. HOLLYWOOD / Die Rohrbacher, Loipersbacher, Marzer und Sieggrabener unterstützten ein Filmprojekt am Rohrbacher Bauhof.

Szenenbesprechung. Auf der Deponie hinter dem Rohrbacher Bauhof wurde vergangene Woche ein Film gedreht. TSCHÜRTZ  |  NOEN
x  |  NOEN

VON KATHARINA TSCHÜRTZ

ROHRBACH / Das hat man am Bauhof in Rohrbach zuvor noch nicht gesehen: Untote Tempelritter, Standpferde und eine nahezu hollywoodreife Explosion. Der Grund für den Aufruhr bei der Deponie hinter dem Rohrbacher Bauhof sind die Dreharbeiten für einen aus eigenen Mitteln produzierten „No-Budget“ Film.

Die Filmcrew, die aus bis zu 30 Personen besteht, war über eine Woche lang mit den Dreharbeiten in Rohrbach beschäftigt. Als ursprünglicher Drehort war eigentlich das Gebiet bei der Teichwiese vorgesehen. Hierbei machte jedoch die Naturschutzbehörde dem Team einen Strich durch die Rechnung. Vor allem die beiden Bürgermeister von Rohrbach und Loipersbach, Alfred Reismüller und Herbert Tschürtz, waren von Anfang an Feuer und Flamme für das Projekt und halfen der Crew, wo es nur ging.

Somit war auch schon bald der neue Drehort hinter dem Rohrbacher Bauhof gefunden. Auch Hans Knöbl und das gesamte Team vom Bauhof waren den Filmleuten eine große Hilfe, sowie die Freiwillige Feuerwehr Rohrbach und viele weitere gastfreundliche Menschen aus der Umgebung, die sie mit Essen, Getränken und Hilfsmitteln versorgten. Nach der Fertigstellung des Streifens soll die Premiere aus Anerkennung und wegen der entstandenen Verbundenheit in der Region stattfinden.