Erstellt am 02. April 2014, 23:59

von Helga Ostermayer

Fischsterben in der Wulka ist aufgeklärt. Ging man vorerst von 20 Kilo toten Fischen aus, so hat sich der Schaden auf 50 Kilo erhöht.

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Die Ursache des Fischesterbens in der Wulka ist geklärt. Wie bereits vermutet, ist flüssiger Dünger in den Bach gelangt. Ein Traktoranhänger, mit dem der Dünger transportiert wurde, kippte um und das Konzentrat gelangte schließlich in den Bach.


Ein 59-jährige Pensionist aus Wiener Neustadt war mit seinem Traktor durch Krensdorf gefahren. Sein Anhänger war mit vier Tanks, die jeweils mit 1.000 Litern Flüssigdünger gefüllt waren, beladen. In einer Kurve kippte der Anhänger um. Warum ist derzeit noch unklar.

2.500 Liter Düngemittel gelangten in den Bach

Etwa 2.500 Liter Düngemittel traten aus und gelangten zum Teil über die Fahrbahn in das Kanalnetz und weiter in den Bach. Wegen des Flüssigdüngers verendeten im Bereich Hirm und Wulkaprodersdorf etwa 50 Kilogramm Fische. Ein Spaziergänger hatte die toten Tiere, die in der Wulka trieben, bemerkt.

Die Wulkaprodersdorfer Feuerwehr wurde verständigt, die Bezirkshauptmannschaft informiert. Zunächst ging man davon aus, dass es sich um 20 Kilogramm tote Fische handelt. Der Traktorfahrer wird wegen Gewässerverunreinigung angezeigt. Es wird geprüft, ob er zu schnell unterwegs war.