Erstellt am 05. Juni 2013, 00:00

Förderung: Immer weniger Interesse?. Photovoltaik /  2011 stellten 29 Mattersburger einen Antrag, 2012 nur mehr 18 und heuer in den ersten fünf Monaten lediglich fünf.

Marie-Luise Wenzl

Mattersburg / Auch heuer gibt es in der Gemeinde Mattersburg für alle Bürger wieder die Möglichkeit um eine Förderung für eine Photovoltaik-Anlage auf privaten Gebäuden anzusuchen. Die Photovoltaik-Offensive im heurigen Jahr gibt jeder daran teilnehmenden Gemeinde die Möglichkeit, Fördermittel zur Verfügung zu stellen. So auch in Mattersburg. Die Offensive läuft bis 2015. Das Ansuchen für eine Förderung geht ganz einfach.

Dazu Helmuth Marban: „Man kann ins Rathaus gehen und sich dort die notwendigen Unterlagen, Informationen und Beratung einholen. Oder man besucht die Homepage der Stadt Mattersburg und lädt sich die Informationen und Unterlagen für die notwendigen Schritte hier herunter. Bei all dem gilt das gleiche wie im Vorjahr: Die Hälfte der Förderung übernimmt die Stadtgemeinde Mattersburg und die andere Hälfte wird von der Landesregierung gefördert."

Einige Zahlen aus dem Vorjahr: Gab es 2011 in Mattersburg noch 29 Ansuchen um Förderung mit einer Fördersumme von 28.400 Euro, so waren es 2012 dann nur mehr 18 Anträge mit einer Fördersumme von insgesamt 14.500 Euro. Heuer tut sich leider diesbezüglich noch nicht viel: Ganze fünf Anträge wurden erst seit Jahresanfang gestellt. Zusammenfassend sei erklärt, dass die Gemeinde als Teilnehmer dieser Offensive allen Bürgern die Möglichkeit bietet, aktiv einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, bei dem jeder Energie bzw. Geld sparen kann.

Seit geraumer Zeit werden auch die Dächer öffentlicher Gebäude in der Stadt Mattersburg vermessen, ob darauf eine Photovoltaik-Anlage installierbar ist oder nicht. Das ist unter anderem von der jeweiligen Dachschräge abhängig. Welche Gebäude im Endeffekt so eine energiesparende Anlage bekommen, kann zum momentanen Zeitpunkt noch nicht in Erfahrung gebracht werden.

Dem Burgenland bzw. allen an der Energie-Offensive teilnehmenden Gemeinden stehen heuer 1,28 Mio. Euro zur Verfügung. Im Sinne des Umweltschutzes eine sicherlich gelungene Aktion mit Vorzeigecharakter.