Erstellt am 19. November 2014, 10:44

von Michael Kremser

Fische verendeten. Nach Sanierungsmaßnahmen am Gewässer zur Verbesserung der Erholungsqualität verendeten am Badestausee mehrere Fische.

Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen wurde der Badestausee in Forchtenstein abgelassen - leider mussten einige Fische dadurch ihr Leben lassen, was die FPÖ nun kritisiert.  |  NOEN, Kremser

Laut Presseaussendung der Freiheitlichen Burgenland kam es in der vergangenen Woche zu mehreren Beschwerden von Anrainern des Stauseeareals über die unangekündigte und wie es laut Aussendung heißt unvorbereitete Trockenlegung des Gewässers. Es sollen auch dutzende Fische in der noch übrig gebliebenen Lacke verendet sein.

Seitens der Gemeinde zeigte man sich über diese Aussagen überrascht und machte einen Lokalaugenschein. „Wir waren selbst vor Ort, um uns ein Bild zu machen, von dutzenden Fischen kann dabei nicht die Rede sein, lediglich vereinzelt kamen Fische am Rande des Gewässers zu Tode, und das Wasser ist klar, und nicht wie behauptet eine undefinierte bräunliche Masse“, erklärt Amtsleiter Hermann Wessely, der weiter ausführt: „Wir halten uns nur an die Vorschläge der Biologen, um dem Überwuchs der Bepflanzung, die im heurigen Sommer vorkam (die BVZ berichtete) Herr zu werden, eine Schädigung des Fischbestandes war sicherlich nicht in unserer Absicht und fand so, wie es in der Presseaussendung vorgeworfen wird, auch nicht statt.“

Fraglich bleibt allerdings die Vorgangsweise der Gemeinde, denn eine Ausfischung vor der Ablassung des Badegewässers, beziehungsweise eine Übersiedelung der Fische in den Schlossteich, wie es von örtlichen Fischern vorgeschlagen wurde, fand nicht statt.