Erstellt am 10. Dezember 2014, 06:38

von Michael Kremser

Forfels Zukunft noch immer ungewiss. Für das Kulturevent auf der Burg konnten die Veranstalter noch immer keine Verträge unterzeichnen.

»Burg Forchtenstein Fantastisch«-Präsidentin Christa Prets (links) zeigt sich über die Zukunft der Burgmaus im BVZ-Gespräch optimistisch und hofft auf eine baldige Einigung mit der Burgverwaltung.  |  NOEN, BVZ
Eines vorweg: „Forfel wird es auch 2015 wieder auf Burg Forchtenstein geben“, hält „Burg Forchtentsein Fantastisch“-Präsidentin Christa Prets bei der Eröffnungsrede zur traditionellen Weihnachtsfeier der Mitarbeiter fest.

„In welcher Form und mit wie vielen, beziehungsweise welchen konkreten Einschränkungen, steht allerdings noch nicht fest“, so Prets im Gespräch mit der BVZ.

Details noch nicht fix: Tauziehen um Vertrag

Der Pachtvertrag mit den Esterházy-Betrieben, als Verwalter von Burg Forchtenstein, wurde bislang nicht verlängert.

„Wir haben einen ersten Kontrakt vergangene Woche vorgelegt bekommen, von unserer Seite aus müssen wir aber das eine oder andere Detail neu ausverhandeln, da wir in dieser Form noch nicht damit einverstanden sind“, berichtet Prets.

Fakt ist allerdings, dass gewisse Einsparungen vorgenommen werden müssen. „Durch den Bau des neuen Restaurants auf der Burg, steht uns dieser Bereich nicht mehr zur Verfügung. Dort fand bis jetzt immer das Kinderpuppenspiel statt, und auch weitere Räume in der Burg, die wir bislang nutzen durften, werden uns gestrichen.“

Qualität des Programms wird nicht leiden

Trotz der Einsparungsmaßnahmen versichert Prets, dass die Qualität und der Unterhaltungswert des Sommerkulturevents nicht leiden werden. „Wir werden uns auch heuer bemühen, ein tolles Programm auf die Beine zu stellen“, so die Präsidentin.

Ärgerlich an der Herauszögerung der Vertragsverlängerung ist für den Kulturverein vor allem die Tatsache, dass die Organisation und Planung der Spielsaison, die üblicherweise schon mit Ende der aktuellen beginnen, heuer noch nicht starten konnten und auch schon Künstler absagten.

Von Seiten Esterházy verweist man auf die Prioritätensetzung zugunsten des Restaurantbaus, bedauert aber die Unannehmlichkeiten und zeigt sich ob einer Einigung bis Ende Dezember zuversichtlich. Forfel startet voraussichtlich somit nächsten Sommer in die 19. Spielsaison.

„In der diesjährigen Veranstaltungsperiode konnten 21.000 Gäste begrüßt werden, was das Event für den Tourismus in der Region unentbehrlich macht“, so Prets abschließend.