Erstellt am 02. September 2015, 09:09

von Melanie Windbüchler

Schreck am Stausee: Egel an Kind. Am Stausee haben Badegäste Egel auf ihren Körpern gefunden. SPÖ-Vize Strodl sieht keinen Grund zur Aufregung.

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Vergangene Woche waren einige der Badegäste, die am Stausee in Forchtenstein schwimmen waren, ziemlich geschockt. Der Grund: Egel hatten sich auf ihren Körpern festgesaugt, wie einer der Besucher schilderte:

„Es waren schleimige, durchsichtige Würmer, die sich auf den Beinen meiner siebenjährigen Enkelin festgesaugt hatten. Ich wusste bereits, dass das Blutegel sind, weshalb ich schnell reagieren konnte und meine Enkelin schnell zur Dusche brachte, um Schlimmeres zu verhindern.“

Auch an einer anderen jungen Frau, die im seichten Wasser am Uferbereich baden war, hatten sich die Egel festgesaugt. „Der See war ja sehr schön, aber ich stand schon kurzzeitig unter Schock. Ich hatte ziemlich viele dieser Tiere auf mir. Das Entfernen hat zum Glück aber nicht geschmerzt, weil ich sie gleich gesehen hatte. Aber da die Egel so klein waren und es doch sehr viele waren, habe ich jetzt noch manchmal das Gefühl, als wären noch welche auf mir. Dorthin gehe ich jedenfalls nicht mehr baden.“

Strodl: "See ist nun mal ein Natursee"

Laut der Forchtensteiner SPÖ-Bürgermeisterin Friederike Reismüller sind dies „keine Blutegel, sondern Blattegel, die genauso ungefährlich sind.

SPÖ-Gemeindevorstand Josef Strodl ist bekannt, dass sich im Gewässer Egel befinden, sieht den Vorfall aber eher gelassen: „Diese Tiere sind nicht gefährlich und der See ist nun mal ein Natursee. Ich habe von anderen Seiten schon gehört, dass der Stausee dieses Jahr noch schöner sein soll, als je zuvor.“