Erstellt am 21. Mai 2014, 08:43

Forchtensteiner fliegt ins All. Der Forchtensteiner Andreas Rottensteiner hat bei einem Gewinnspiel der Firma MyDays einen Ausflug ins All gewonnen.

MyDays Gründer Fabrice Schmidt mit dem Neoastronauten. Foto: zVg  |  NOEN, zVg

Der Forchtensteiner Andreas Rottensteiner wird 2015 einer der ersten 100 Weltraumtouristen weltweit sein. Der junge Vater hatte bei einem Preisausschreiben des Schenkexperten MyDays Glück und gewann diese außergewöhnliche Reise – normalerweise kostet ein Spektakel dieser Art mehrere zehntausend Euro.

Mitte 2015 erfolgt Start auf den Antillen

Rottensteiner hat einen suborbitalen Flug in den Weltraum mit dem Raumschiff „Lynx Mark II“ gewonnen. Gestartet wird von den Niederländischen Antillen ab Mitte 2015. Das Raketenflugzeug wird Rottensteiner auf eine Flughöhe von über 110 Kilometer und zur Überquerung der physikalischen Grenze zum Weltraum befördern.

Auf dem Flug in den Sub-orbit macht der Gewinner nicht nur körperlich vollkommen neue Erfahrungen, er wird sicherlich auch persönlich prägende Momente beim Blick auf die Erde mitnehmen.

Körperliche Fitness als Grundvoraussetzung

Das Gefühl der Schwerelosigkeit für einige Minuten ist wohl das sonderbarste psychische Erlebnis. Rottensteiner hat von jetzt an keine Zeit mehr sich auszuruhen, für so einen Flug ins All muss man körperlich topfit sein und ein spezielles, sogenanntes Desdemona Simulator Training absolvieren. Der Desdemona Simulator wurde von österreichischen Firmen gebaut und befindet sich in den Niederlanden.

Es ist der einzig verfügbare Simulator in Europa seiner Art und kann in Vollbewegung eine Belastung von über 3G erzeugen. Des Weiteren simuliert eine hochauflösende Grafik den Astronauten einen Rundumblick von nahezu 180 Grad. Rottensteiner freut sich schon darauf.