Erstellt am 27. August 2015, 06:22

von Richard Vogler

FPÖ: Stadtpartei nun doch hinter Tschürtz. Sprach Mattersburgs Obmannstellvertreter Kurt Markl von möglichen Parteiaustritten, so dementiert dies nun Obfrau Sonja Berger.

Sonja Berger: »Die FPÖ Ortsgruppe Mattersburg bleibt unverändert bestehen.« Foto: Vogler  |  NOEN, Vogler
Die Aussagen von FPÖ-Parteiobmannstellvertreter Kurt Markl, wonach er nach dem Parteiausschluss von Bezirksobmann Herbert Schütz (BVZ.at hatte berichtet, siehe ganz unten) Austritte in Aussicht stellte, schlugen hohe Wellen. Nun spricht Stadtparteiobfrau Sonja Berger von falschen Aussagen.

„Regierungsbeteiligung war ja das gemeinsame Ziel“

„Das war seine persönliche Meinung, nicht jene der Partei. Die Behauptung, dass Rücktritte aus der Ortsgruppe nicht ausgeschlossen sind, ist falsch und unwahr, die FPÖ Ortsgruppe Mattersburg bleibt unverändert bestehen“, so Berger. Laut Berger ist es „richtig, dass wir vom Ausschluss von Schütz, erst durch die Medien erfahren haben und dies für uns unerwartet kam.“

Dass man sich, wie Markl verkündete, „verraten und verkauft fühle“ sei ebenso falsch. „Wir sind auch nicht gegen die rot-blaue Regierungsbeteiligung. Das genaue Gegenteil ist der Fall, war doch die Regierungsbeteiligung das gemeinsame Ziel unseres Wahlkampfes. Selbstverständlich stehen wir hinter der Koalition zwischen FPÖ und SPÖ.“

Zwei unterschiedliche Meinungen zu ein und demselben Thema also – ob unter diesem Gesichtspunkt noch eine Zusammenarbeit mit Markl möglich ist? „Wir haben noch nicht zu diesem Thema miteinander gesprochen. Persönlich haben wir nichts gegeneinander. Alles andere lässt sich auf der Sachebene ausdiskutieren.“ Markl wollte dazu jedoch keine Stellungnahme abgeben.