Erstellt am 02. April 2015, 14:39

von Richard Vogler

Germanwings-Schock: „Das ist wie ein zweiter Geburtstag“. Mattersburgs Kripo-Chef Stefan Heinrich flog wenige Tage vor dem Germanwings-Absturz mit derselben Fluglinie.

Wieder retour. Stefan Heinrich kehrte nach seinem Segelturn am 21. März mit der Germanwings wieder heim. Foto: Vogler  |  NOEN, Richard Vogler
Rund um die Tragödie des Absturzes der Germanwings herrscht noch immer Fassungslosigkeit, als der Co-Pilot am 24. März beim Flug von Barcelona nach Düsseldorf die Maschine mit ziemlicher Sicherheit absichtlich abstürzen ließ.

Der Mattersburger Kripo-Chef Stefan Heinrich saß nur wenige Tage davor in einem Flugzeug der selben Fluglinie, um mit Freunden einen Segel-Turn auf Gran Canaria zu machen.

„Hätte auch uns erwischen können“

„Am 14. März flogen wir von Wien nach Köln. Beim Anschlussflug nach Teneriffa kam nach einer Stunde die Durchsage des Piloten, dass es Probleme mit der Elektronik im Verladeraum gebe. Die Maschine drehte um, und als der Flieger wieder repariert war, ging es ohne Probleme nach Teneriffa“, so Heinrich.

Nach einer Woche auf offener See ging‘s am 21. März wieder retour über Köln nach Wien. Dieses Mal ohne Zwischenfall, wieder mit der „Germanwings“. Zwei Tage später dann der Absturz des Flugzeugs.

„Unser Mitgefühl gebührt den Angehörigen. Dennoch – das ist wie ein zweiter Geburtstag für mich. Es hätte auch uns erwischen können“, hält Heinrich fest.