Erstellt am 18. Januar 2012, 00:00

Giftigste Schlangen der Welt in Forchtenstein. GUTER ZUSTAND / Martin Polaschek und sein Team gaben acht herrenlosen Giftschlangen ein neues Zuhause im Reptilienzoo.

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VON HELGA OSTERMAYER

FORCHTENSTEIN / Die vor Kurzem bei einem Brand im Bezirk Melk geborgenen Reptilien - es handelt sich um vier Lanzenottern, eine Monokelcobra, eine Mulgaschlange und zwei hochgiftige Inlandstaipane - haben ein neues Zuhause im Reptilienzoo von Martin Polaschek, schräg vis-a-vis der Burg Forchtenstein, gefunden.

„Den Tieren geht es gut. Wir haben sie schon untersucht und Abstriche auf Bakterien gemacht“, so Zooleiter Polaschek. Durch den Brand war ein Taipan verrußt, er musste gewaschen werden. Bei allen Tieren wurde auch ein Lungenabstrich gemacht, Vergiftungserscheinungen wurden jedoch keine festgestellt. „Der frühere Besitzer, der die Tiere nicht gemeldet hat, unterschrieb eine Verzichtserklärung,“ so Polaschek, der die Schlangen nach der Verständigung vom Amtstierarzt in Melk abgeholt hat.

Buffet, Vortragssaal und ein  Kinderspielplatz

 

Was tut sich sonst noch Neues im Reptilienzoo? 2011 wurde der Zubau für den Europaraum fertiggestellt und für das heurige Jahr liegen bereits weitere Umbaupläne vor: Betreiber Polaschek möchte das Buffet ausbauen, um hier auch kleine Snacks anbieten zu können und es wird Platz für einen Vortragssaal geschaffen. 2013 möchte der Zooleiter die Errichtung eines Spielplatzs für Kinder in Angriff nehmen.