Erstellt am 07. März 2014, 13:24

Granaten mussten gesprengt werden. In einem Wald bei Sigleß (Bezirk Mattersburg) fand ein 48-jähriger Mann am Mittwoch 22 Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg. Da der Abtransport zu gefährlich schien, mussten zwei am Freitag gesprengt werden.

 |  NOEN, LEMP
Der Finder war am späten Mittwochnachmittag in seinem Wald in der Ried „Heustadel“ mit Holzschlägerungsarbeiten beschäftigt gewesen, als er auf die im Laub liegenden Granaten stieß. Nach Anzeigeerstattung kamen Beamten der Polizeiinspektion Pöttsching unmittelbar danach zum Fundort und erkannten sofort die Gefährlichkeit der Kriegsrelikte.

Entminungsdienst schritt zur Tat

Deshalb wurde auch ein Transport zur Inspektion unterlassen, die Granaten an der Auffindungsstelle belassen und alle notwendigen Sicherungsmaßnahmen getroffen.

Spezialisten des Entminungsdienstes kamen am Freitagvormittag zum Fundort und sprengten zwei der Granaten auf einem angrenzenden Feld. Eine Gefahr für die unmittelbare Umgebung bestand nicht, die verbliebenen 20 Stück wurden zur fachgerechten Entsorgung abtransportiert.