Schattendorf

Erstellt am 27. Juli 2016, 05:01

Schattendorf: Achtung Kontrolle!. Auch für Radfahrer und Fußgänger gilt die Pflicht einen gültigen Personalausweis mit sich zu führen.

 |  BVZ

In den vergangenen Monaten wurden die Grenzkontrollen wieder verstärkt und stichprobenartig Autos, Radfahrer und Fußgänger kontrolliert (siehe auch Politikteil, Seite 2). An den offiziellen Grenzübergängen ist es für die meisten nach Ungarn Reisenden selbstverständlich, einen Reisepass oder Personalausweis mitzuführen, doch viele vergessen auf diese Notwendigkeit, wenn sie die Grenze mit dem Rad oder zu Fuß an natürlichen Grenzen überqueren. Viele Bürger wissen darüber jedoch noch nicht Bescheid und überqueren die Grenze auch ohne ihren Reisepass oder Personalausweis. Wenn sie erwischt werden, hilft auch die Unwissenheit nicht.

Bis zu 2.180 Euro pro Verstoß

„Ich fahre oft mit meinen Kindern auf den Feldwegen in Schattendorf und den umliegenden Dörfern mit dem Rad, da passiert es leicht, dass wir unbemerkt auf ungarischem Land fahren. Da haben wir, wenn wir nicht gezielt in unser Nachbarland fahren, keine Pässe mit. Dass uns da Strafen bis zu 2.180 Euro pro Verstoß erwarten, habe ich auch nicht gewusst. In Zukunft werden unsere Reisepässe auch bei den Radtouren sicher mit dabei sein, damit wir keine Strafe bekommen“, so eine Radfahrerin aus Schattendorf.

Verärgert berichtet eine andere Radfahrerin: „Als ich einmal mit dem Rad in Ungarn unterwegs war, wurde ich bei der Einreise nach Österreich tatsächlich von vier Polizisten aufgehalten. Von Studentenausweis über Führerschein bis hin zu E-Card hatte ich alles dabei, trotzdem musste ich lange mit den Beamten diskutieren, um wieder einreisen zu dürfen. Ich bin anscheinend nur knapp einer Geldstrafe entkommen.“