Loipersbach , Schattendorf , Baumgarten

Erstellt am 29. Juni 2016, 05:33

von Bettina Eder

E-Autos für Bürgerpolizei. Sicherheitspartner sollen mit E-Autos ausgestattet werden und neben Patrouillendiensten auch Nachbarschaftshilfe machen.

 |  Symbolbild

Für Loipersbach, Schattendorf und Baumgarten wird gerade an einem Konzept für E-Tankstellen gearbeitet – das verkündete vor Kurzem Landeshauptmann-Stellvertreter Hans Tschürtz (FPÖ). Warum? „Es ist geplant, dass die Sicherheitspartner mit E-Autos fahren. Dafür bedarf es einer gewissen Infrastruktur“, so Tschürtz.

Das sei unter anderem ein Grund, warum die Sicherheitspartner noch nicht – wie bei der Vorstellungspressekonferenz im Feber angekündigt – bereits seit Mitte des Jahres unterwegs sind. „Es hat kürzlich wieder ein Gespräch mit dem Innenministerium gegeben. Wir sind da sehr weit, und ich kann sagen, das wird ein Projekt, das österreichweit Anklang finden wird“, so Tschürtz weiter.

Tschürtz: „Am Detailkonzept wird gefeilt“

Ungewiss sei noch die Kombination mit dem Bürgerservice, denn die Sicherheitspartner sollen neben den Patrouillendiensten auch kleine Tätigkeiten, wie Besorgungen für Hilfsbedürftige, übernehmen. Daran werde noch gefeilt. Klar sei, „dass alles wissenschaftlich begleitet werde,“ so Tschürtz.

Hauptaufgaben der Sicherheitspartner sollen aber, wie berichtet, eben das Beobachten und Melden von fragwürdigen Ereignissen im Dorf sein. Es solle aber keine Ersatzpolizei sein und man „gehe auch nicht von einer Bewaffnung aus“, jedoch sollen sie „raffiniert in der Beobachtungsgabe sein, alles fotografieren und alles niederschreiben, sowie an einer Uniform erkennbar sein.“ Das soll das „subjektive Sicherheitsgefühl“, in einem der – statistisch gesehen – sichersten Bundesländer erhöhen.