Schattendorf

Erstellt am 27. Juli 2016, 06:16

von Jessica Bauer

Illegales Park and Ride in Schattendorf. Seit der von den Schattendorfern gewünschten temporären Grenzsperre, gibt es Ärger mit parkenden Autos aus Ungarn.

Ärgernis. Viele Anrainer beschweren sich über Autos, die eigene Parkplätze versperren. Nach einer Lösung sucht man schon. Foto: BVZ  |  BVZ

Im Frühjahr 2015 setzte man in Schattendorf, die von der SPÖ forcierte temporäre Grenzsperre um, was nun aber zu einem „kleinen“ Nebeneffekt führte: Gewiefte Arbeitnehmer aus Ungarn fanden einen neuen Weg, um die Grenzsperre zu gewissen Zeiten zu umgehen: zu Fuß und mithilfe eines zweiten Autos.

Halte- und Parkverbot zu gewissen Uhrzeiten angedacht

Ein Auto aus der Fahrtgemeinschaft bleibt in der Früh auf der ungarischen Seite stehen, dann gehen die Pendler zu Fuß über die Grenze und steigen dann in ein auf der österreichischen Seite geparktes weiteres Auto um. Somit parkt in den nächtlichen Stunden immer ein Auto der Fahrgemeinschaft auf den Parkplätzen des Friedhofs in Schattendorf.

Und das zum Ärger der Anrainer, denn will ein Ortsansässiger also gegen Abend einen Parkplatz für das eigene Auto finden oder den Friedhof besuchen, bleibt kaum oder gar kein Platz frei.

„Uns ist das Problem bekannt und wir arbeiten schon an einer Lösung. Natürlich wollen wir nicht, dass diese Situation zu einem Dauerzustand wird. Zurzeit diskutieren wir einige Möglichkeiten. Sinnvoll wäre vielleicht auch ein Halte- und Parkverbot zu gewissen Uhrzeiten“, so Johann Lotter, Bürgermeister von Schattendorf.