Erstellt am 11. August 2015, 13:55

von NÖN Redaktion

Große Trauer um Christa Ferstl (74). Die gute Seele des Konditoreibetriebes Ferstl am Wiener Neustädter Hauptplatz verstarb in der Vorwoche unerwartet bei einem Badeunfall in Neudörfl.

Das Unternehmer-Ehepaar Christa und Karl Ferstl bei ihrer Goldenen Hochzeit im Vorjahr. Foto: privat  |  NOEN, privat
Die Nachricht verbreitete sich schnell in der bezirksangrenzenden Metropole: Christa Ferstl, bekannt durch die Traditions-Konditorei Ferstl am Hauptplatzin der Wiener Neustädter Innenstadt, kam am Dienstag bei einem Badeunfall in ihrem Haus in Neudörfl ums Leben. Sie dürfte einem Herzinfarkt erlegen sein - die Todesursache wird im Rahme der Obduktion dieser Woche ermittelt.

BVZ.at hatte berichtet:



In Neunkirchen geboren, knüpfte Christa Ferstl durch den Besuch des Bundesrealgymnasiums für Mädchen erste Kontakte nach Wiener Neustadt, wo sie im Frühsommer 1960 maturierte.

Ab 1962 arbeitete sie bei dem am Hauptplatz situierten Dentisten Reimsperger, wo sie ihren späteren Ehemann Karl Ferstl kennen lernte und ihm bei so mancher Zahnbehandlung das Händchen gehalten hat.

Gute Seele und Unterstützung

Nach der Heirat im Jahre 1964 war Christa Ferstl die gute Seele des am Hauptlatz gelegenen Konditoreibetriebes.

Im Jahr 1965 kam ihr Sohn Heinz und im Jahre 1968 ihr Sohn Wolfgang zur Welt. Tatkräftig unterstütze Christa Ferstl ihren Ehemann bei den zahlreichen Um- und Ausbauten des Geschäftsstandortes am Hauptplatz.

Karitativ tätig und liebevolle Oma

Privat war Christa Ferstl eine begeisterte Tennis- und Kartenspielerin und über viele Jahre in karitativen Organisationen tätig. Ihren vier Enkeltöchtern war Christa Ferstl eine fürsorgliche und liebevolle Oma.

Auch nach der Übergabe des Betriebes an den älteren Sohn im Jahre 2004 war Christa Ferstl nach wie vor beinahe täglich am Hauptplatz anzutreffen, sei es im Hintergrund arbeitend oder mit Stammgästen plaudernd.