Erstellt am 11. März 2015, 05:05

von Richard Vogler

Umbau um 9 Millionen. Schwerpunkt des Schulsanierungsprojektes in Mattersburg ist der Abriss und Neubau des im Jahre 2002 eröffneten Zubaues. Der Baustart soll im Sommer 2016 erfolgen.

Neugestaltung. Der neue Haupteingang wird in die zweigeschoßige Aula führen, in unmittelbarer Nähe wird sich die Zentralgarderobe befinden.  |  NOEN, Richard Vogler
Die Katze ist aus dem Sack: Montag dieser Woche wurden die Pläne für den Groß-Umbau des Mattersburger Gymnasiums präsentiert. Die geschätzten Bruttobaukosten betragen dabei 9,4 Millionen Euro, ein Baubeginn wird für Sommer 2016 angestrebt.

Markanteste Änderungen in den drei Obergeschoßen

Eine große Änderung betrifft den Zubau, der erst 2002 eröffnet wurde. Dieser ist bereits baufällig und wird komplett neu erbaut. Im unteren Bereich wird man über den neu gestalteten Vorplatz die zweigeschoßige Aula erreichen, die sich zum Schulgarten hin öffnet (die zur Zeit vorhandene Böschung wird abgetragen). In der Aula ist ein Speisesaal geplant, der sich auch für Veranstaltungen eignet.

Markanteste bauliche Veränderungen werden die drei Obergeschoße betreffen: Dort wird es einen zusätzlichen Bauteil in Richtung Musiksaal geben, sodass der Schulgarten umschlossen wird womit auf drei Ebenen Platz für Klassen geschaffen wird.

Apropos Klassen: Diese werden entsprechend der Normanforderung (60 Quadratmeter Nutzfläche) gestaltet. Die Unterrichtsräume werden unmittelbar vor offenen Lernbereichen hin erschlossen. Die Gesamtanzahl an Klassenräumen in der Schule bleibt mit 30 Stück jedoch unverändert.

Altbau: Funktionen werden weitgehend beibehalten

Aktuell besuchen rund 700 SchülerInnen in 32 Klassen organisiert die Ausbildungststätte in der Bezirkshauptstadt.

Warum man nicht zusätzliche Räumlichkeiten schaffen wird? Laut Erläuterung bei der Pressekonferenz gibt es eine bestimmte Regelung vom Bund, wonach aufgrund eines Normkostenmodells (unter anderem wird dabei die Geburtenentwicklung miteinberechnet) die Höhe der Investitionssumme festgelegt wird.

Im Altbau werden die Funktionen weitgehend beibehalten, in räumlicher Erweiterung zur Aula werden sich im Altbau die Verwaltung und das Konferenzzimmer sowie ein Aufenthaltsbereich zum bestehenden Innenhof befinden. Während der Bauarbeiten wird in Containerklassen unterrichtet. Wo diese aufgestellt werden sollen, ist noch nicht bekannt.

„Das BG-BRG Mattersburg steht symbolhaft für die Entwicklung des heimischen Bildungswesens, denn das Burgenland ist in Sachen Bildung eine Musterregion und der Bildungsaufsteiger Österreichs“, hielt Landeshauptmann Hans Niessl bei der Pressekonferenz fest.