Erstellt am 11. November 2015, 05:28

von Richard Vogler

"Haus der Musik" ab 2016. Im ehemaligen Gebäude der Energie Burgenland wird im oberen Bereich die Zentralmusikschule, im unteren die Mattersburger Stadtkapelle Platz finden.

 |  NOEN, Vogler

Vergangene Woche war es so weit: Die ersten Umbauarbeiten für das „Haus der Musik“ wurden getätigt.

Die Zentralmusikschule (befindet sich zur Zeit noch in der Volksschule) und die Mattersburger Stadtkapelle (übt noch in der Hauptstraße) werden fortan in der ehemaligen Energie Burgenland-Filiale in der Wedekindgasse Platz finden. Der Energieversorger ist mittlerweile im Mattersburger Stadtzentrum angesiedelt, die Stadtgemeinde kaufte die Liegenschaft um 800.000 Euro.

Für den Umbau sind von Seiten der Stadtgemeinde 648.000 Euro eingeplant. Den Auftakt für die Adaptierungsarbeiten wurden Samstag vergangener Woche von der Stadtkapelle gemacht, welche im unteren Bereich des Gebäudes Platz finden wird.

Konzertsaal für 200 Personen

Die Musiker, die von der Stadtgemeinde das Nutzungsrecht erhielten, werden nach den Umbauarbeiten einen Sozialraum, eine Küche, eine Toilettenanlage mit Behinderten-WC, ein Musiklager für Instrumente und Uniformen, ein Notenarchiv sowie einen Lagerraum benützen können.

Highlight wird ein kleiner Konzertsaal sein, der für 200 Besucher konzipiert ist. Der freie Platz vor dem Gebäude könnte für Veranstaltungen genutzt werden.

„Wir versuchen, so viele Arbeiten als möglich in Eigenregie abzuwickeln, um die Kosten gering zu halten“, berichtet Stadtkapellen-Obmann Klaus Leitgeb, der auch einen Zeitplan parat hat: „Unser Teil soll im Juni, spätestens im Juli 2016 fertig sein.“ Aus gutem Grund, denn die Mattersburger Stadtkapelle feiert kommendes Jahr ihr 40-jähriges Bestehen, und die Jubiläumsfeier soll gemeinsam mit dem Eröffnungsevent erfolgen.

Weitere Umbauten folgen noch dieses Jahr

Der Umbau für den oberen Bereich, der für die Zentralmusikschule reserviert ist, wird noch heuer erfolgen. Die Arbeiten sind ausgeschrieben, die Firma Woschitz Engineering zeichnet sich für die Bauaufsicht verantwortlich.

Dort wird es dann acht Proberäume, einen fürs Ensemble, einen für den Bereich Popmusik/Schlagzeug sowie einen Kaffeeraum, ein Konferenzzimmer und auch einen Sekretariats-Raum geben.

„Es ist geplant, dass man im Herbst 2016 fertig sein wird. Natürlich ist dies auch von der Witterung abhängig“, berichtet Bürgermeisterin Ingrid Salamon, die darauf hinweist, dass „in Mattersburg die Vereine einen hohen Stellenwert besitzen – dem wird von der Stadtgemeinde mit diesem Projekt Rechnung getragen.“