Erstellt am 10. Juni 2015, 10:01

von Richard Vogler

Eine Stimme fehlte. Der FPÖ-Kandidat erhielt 1.118 Vorzugsstimmen. 1.119 hätte er für den Einzug in den Burgenländischen Landtag benötigt.

Gratulation. FPÖ-Landesparteiobmann Hans Tschürtz (r.) beglückwünschte Herbert Schütz am Wahltag zu seinen Vorzugsstimmen.  |  NOEN, zVg

Bereits vergangene Woche nach den Landtagswahlen machte sich der Rohrbacher FPÖ-Bezirksparteiobmann Herbert Schütz Hoffnungen, in den Landtag einzuziehen, zumal er zahlreiche Vorzugsstimmen erhielt. Mit der rot-blauen Koalition waren weitere Plätze im Landtag frei geworden, den Einzug hat er dennoch knapp verpasst.

„Lediglich eine Stimme hat mir gefehlt“, hält Schütz fest. Auf Landes- und Bezirksebene erreichte Schütz insgesamt 1.118 Vorzugsstimmen. Schütz hätte in diesem Fall vier Prozent jener Stimmen, die die FPÖ bekam, benötigt. Dies waren 27.963 an der Zahl – vier Prozent davon ergeben 1.118,52 und infolge der Aufrundung geht Schütz leer aus. Aufgrund des Wahlausgangs und der Wahlarithmetik können dieses Mal bei den Freiheitlichen vom Landesparteivorstand zwei Mandate „frei vergeben“ werden – keines davon wird Schütz jedoch zugesprochen werden.