Erstellt am 13. Juli 2011, 00:00

Herzversagen Grund für Tod des 16-Jährigen?. DRAMA IN NEW YORK / Genaue Todesursache ist noch ungeklärt. Es wird vermutet , dass das Herz einfach aufhörte zu schlagen.

WIESEN / Ein ganzer Ort steht unter Schock und trauert mit den Hinterbliebenen des 16-jährigen Maximilian Vogls, der vergangene Woche plötzlich in einem Hotelzimmer in New York verstarb. Die genaue Todesursache ist bislang jedoch noch ungeklärt, ein Herzversagen wird vermutet. Es war die letzte Nacht des mehrtägigen Urlaubs in New York. Wir hatten für den nächsten Tag den Rückflug geplant, berichtet der trauernde Vater. Zwischen zwei und drei Uhr in der Früh haben wir Maximilian plötzlich röcheln gehört. Wir haben ihn noch angesprochen und er hat die Hand ausgestreckt, bevor er zusammenbrach, so der Vater.

Die Mutter bemerkte die blauen Lippen des Sohnes. Unsere Tochter ist dann zum Portier runter gelaufen und hat die Rettungskräfte verständigt und diese haben sich sehr um ihn bemüht, fährt der Vater fort. Vater und Mutter führten währenddessen Wiederbelebungsmaßnahmen durch, alle Anstrengungen blieben jedoch erfolglos.

Die Reise nach New York war der große Wunsch des 16-Jährigen. Wir waren davor schon einmal drüben. Es hat ihm so gut gefallen, dass wir uns entschlossen haben, noch einmal in die USA zu fliegen, erzählt der Vater um weiter auszuführen: Während der Zeit in New York war Max überglücklich. Er hatte eine Liste mit jenen Sehenswürdigkeiten, die er besuchen wollte, und hat sie nach der Besichtigung abgehakt.

Organisch war Maximilian  völlig gesund

Der Leichnam befand sich am Montag noch in New York. Es war geplant, diesen in den nächsten Tagen zu überstellen. Die genaue Todesursache ist noch ungeklärt. Die Obduktion in New York hat ergeben, dass er organisch völlig gesund war. Wahrscheinlich hat das Herz, vergleichbar mit einem plötzlichen Kindstod, aufgehört zu schlagen, so der Vater. Maximilian befand sich im zweiten Lehrjahr bei der Mattersburger Firma Fliesen Haider. Ich habe von dem tragischen Ereignis von seinen Eltern erfahren. Ich und die Mitarbeiter trauern sehr. Er war ein ruhiger, besonnener Bursch, berichtet Firmenchef Franz Haider.

Josef Knipfer, ein Nachbar und enger Freund der Familie Vogl, sagt: Wir sind alle sehr geschockt und versuchen nun die Familie Vogl zu stützen. Erst gestern waren sie bei uns und haben uns die Urlaubsfotos, die Maximilian gemacht hat, gezeigt. Da hat man auch gesehen, dass ihm der Aufenthalt dort sehr viel Spaß gemacht hat. Laut Josef Knipfer glaubte die Familie, dass die Überführung von der Visa-Versicherung abgedeckt sein wird, die haftet jedoch nur bei einem Unfalltod.

Die Familie hofft, laut dem Nachbarn, dass die Überführung schnell geht, und dass Maximilian in Österreich nicht wieder obduziert werden muss, damit sie beim Begräbnis von ihrem Sohn Abschied nehmen kann.