Erstellt am 17. April 2014, 08:00

von Richard Vogler

„Highway durch Natur“. Sonja Sieber von den Grünen fordert verstärkt Kontrollen der Exekutive.

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Geht es nach Sonja Sieber von den Grünen, so hat sich der Güterweg zwischen Wiesen und Mattersburg zu einem Schleichweg für Autofahrer entwickelt. „Der Güterweg zwischen Wiesen und Mattersburg ist der neue, heimliche „Highway“ durch die Natur“, hält Sieber fest.

Planungen begannen vor zwei Jahren

Vor zwei Jahren begann die Stadtgemeinde mit den Planungen, das letzte Teilstück des Güterweges zwischen Wiesen und Mattersburg zu schließen und wurde in weiterer Folge fertig gebaut. „Man wollte damit das Radwegenetz erschließen. Wir haben jedoch schon zu diesem Zeitpunkt davor gewarnt. Eigene Zählungen hätten ergeben, dass innerhalb von nur 15 Minuten 6 Autos genau diese Strecke benützten, aber kein einziger Radfahrer der Radfahrerin“, so Sieber.

Der Güterweg führt von Wiesen weg bis zur Schärfstraße. Bereits vor einiger Zeit wurde jener Teil von der Schärfstraße weg bis zur Straße, die zur Fußballakademie führt, für den öffentlichen Verkehr freigegeben. „Schon die Freigabe dieses Stückes hat viel mehr Verkehrsaufkommen bewirkt.

„Güterwege werden bereits kontrolliert“

Zwar wurde in der Schärfstraße - auch, um die Kinder, die den Spielplatz besuchen - zu schützen, eine 30km/h-Zone eingeführt, doch kaum jemand hält sich daran. Wir fordern sofortige Kontrollen um Schutz der BewohnerInnen in der Schärfstraßensiedlung und jener Menschen, die den Weg als „Freizeitweg“ zum Radeln und Spazierengehen nützen“, fordert Sieber Maßnahmen. SPÖ-Bürgermeisterin Ingrid Salamon hält fest, dass „dort Verkehrsschilder stehen und die Kontrolle der Exekutive unterliegt.“

Bezirkspolizeikommandant Robert Galler nimmt Stellung: „Es werden bereits regelmäßig die Güterwege im Bezirk kontrolliert. Vor allem jene, die speziell für Abkürzungen benützt werden.“