Erstellt am 18. Juli 2015, 06:46

von Martin Plattensteiner

Brief gegen Giftköder. Der Hund von Christian Zänglein fraß das Gift, welches Unbekannte über den Zaun geworfen hatten, glücklicherweise nicht.

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Christian Zänglein machte vor einigen Wochen einen äußerst unliebsamen Fund in seinem Garten. Bislang Unbekannte hatten einen Giftköder über den Zaun seines Grundstücks geworfen – just in der Absicht, um seinen Hund umzubringen und erstattete am 18. Juni Anzeige bei der Polizei. Glücklicherweise war Zänglein achtsam und nichts Tragisches ist (vorerst) geschehen.

Text in nächster Gemeindezeitung

Der Hundebesitzer selber wollte die Sache nicht ruhen lassen und verfasste am 22. Juni ein Schreiben – gerichtet an Ortschefin Inge Posch-Gruska und den Gemeinderat. Dieser Brief wurde bei der vergangenen Gemeinderatssitzung auch verlesen und besprochen.

In seinem Schreiben schilderte Christian Zänglein nicht nur den Vorfall, sondern bat auch den Gemeinderat, etwas gegen diese Aktion zu unternehmen. „Klar verurteilen auch wir den Vorfall auf das Schärfste“, hielt Posch-Gruska fest.

Ihre Gemeinderatskollegen stimmten zu, in der nächsten Gemeindezeitung wird ein Text abgedruckt, der klarstellt, dass in Hirm niemand solche Anschläge auf Haustiere duldet. Dieser Vorfall gegen Haustiere war heuer nicht der Einzige. Am 1. Mai wurde die Katze der Familie Groiss angeschossen und verletzt.

„Mit dem Schreiben fordere ich den Gemeinderat zu einer entsprechend eindeutigen und öffentlichen Stellungnahme mittels Beschluss auf. Bislang gibt es keine Redaktion“, so Zänglein.