Erstellt am 25. September 2015, 05:42

von NÖN Redaktion

Hirmer fahren auf Demo. Die Ortsgruppe der SPÖ von Uschi Wallner will am 3. Oktober in Wien an einer Demonstration teilnehmen, daher verschieben die Kinderfreunde ihr Uhudlerfest.

Ortsgruppe. Die SPÖ Hirm will an der Demonstration der »Plattform für eine menschenwürdige Asylpolitik« teilnehmen.  |  NOEN, BVZ
Eigentlich hätte in Hirm das verschobene Uhudlerfest der Kinderfreunde am 3. Oktober nachgeholt werden sollen. Nun wurde dieser Ersatztermin wieder fallengelassen, da in Wien an diesem Tag eine Großdemonstration stattfindet, an der die Hirmer Ortsgruppe der SPÖ teilnehmen will.

„Für Menschen und Inhalte auf die Straße gehen“

Die neugegründete „Plattform für eine menschenwürdige Asylpolitik“ organisiert an an diesem Datum ihre erste Demonstration, die auf der Social-Media-Plattform „facebook“ kurz davor steht, die 40.000-Zusagen-Marke zu durchbrechen.

Damit wäre die Demonstration, die sich laut Websiteinfo an „alle solidarischen und antirassistischen Initiativen und Privatpersonen“ richtet, eine der größten der letzten Jahre.

Für die Vorsitzende der SPÖ Hirm, Uschi Wallner, war die Sache klar: „Wir wollen nicht im Dorf feiern, wenn es in Wien gilt, für Menschen und Inhalte auf die Straße zu gehen.“

Daher wird die Ortsgruppe gesammelt nach Wien zur Demonstration anreisen, erwartet werden zehn bis zwanzig Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus der Gemeinde.

Uhudlerfest nun ersatzweise am 17. Oktober

Konkrete Motivation für die Hirmer SPÖ war es, „im Sinne der Zivilgesellschaft ein Statement zu setzen“ und um, wie im Aufruftext der Demonstration steht, „den anderen zu zeigen, dass sie mit ihren Ansichten in der Minderheit sind.“

Um sowohl den Besuch des Uhudlerfestes als auch die Teilnahme an der Demonstration zu ermöglichen, findet das Uhudlerfest nun ersatzweise am 17. Oktober statt. Veranstaltungsort des Festes ist erstmals nicht der Platz vor der Sporthalle, sondern der renovierte Hirmer Dorfsaal. Ab 16 Uhr soll das Uhudlerfest an diesem Tag planmäßig über die Bühne gehen.