Erstellt am 17. Juli 2013, 00:00

Jauchegrube: Stier drohte zu ertrinken. Gerettet / Die Freiwillige Feuerwehr Schattendorf wurde in die Zollhausstraße gerufen, dort war ein Rind in Lebensgefahr.

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SCHATTENDORF / Vergangenen Samstag Vormittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Schattendorf zu einem eher ungewöhnlichen Einsatz in die Zollhausstraße gerufen, 15 Mann mit drei Fahrzeugen rückten aus: Ein Stier war durch ein 80 mal 100 Zentimeter großes Loch in eine Jauchegrube gefallen und drohte zu ertrinken. Der Besitzer hatte jedoch bereits erste Rettungsmaßnahmen getätigt und den Kopf des Tieres mit einem Seil an den Hörnern gesichert, sodass dieser nicht untergehen konnte.

Die Freiwillige Feuerwehr Schattendorf leistete ganze Arbeit: Mit zwei Schlammpumpen sowie einem Güllefass wurde die Jauche abgepumpt. Nach etwa einer Stunde war so viel Gülle abgepumpt, dass der Stier wieder auf festem Boden stehen konnte.

Mit Hilfsmitteln und einem Bagger konnte das Tier nach fast 1,5 Stunden Einsatzdauer aus seinem Gefängnis unverletzt gerettet werden. Während der gesamten Zeit wurde das arme Rind durch den fachkundigen Feuerwehrmann Gerald Schuh betreut und beruhigt.

Nach dem erfolgreichen Einsatz wurde der Stier mit dem Hochdruckrohr gereinigt und wieder zu seinen Artgenossen entlassen. Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Schattendorf konnte mit dem glücklichen Gefühl ein Tierleben gerettet zu haben um 13.17 Uhr den Einsatzort verlassen und zum Reinigen der Geräte ins Feuerwehrhaus einrücken.

Gefangen. Der arme Stier war in ein 80 mal 100 Zentimeter großes Loch gerutscht und drohte in der Gülle zu ertrinken.

Gerettet. Der Stier wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Schattendorf aus seiner misslichen Lage befreit. Fotos und Bericht FF Schattendorf