Mattersburg

Erstellt am 13. September 2017, 07:42

von Bettina Eder

Aus Stadtbild nicht weg zu denken: 170 Jahre Viadukt. 1847 fuhr der erste Zug über das spektakuäre Bauwerk, das seitdem das Mattersburger Stadtbild prägt.

Jubiläum. ÖVP-Vize Michael Ulrich vor dem „Geburtstagskind“, dem Viadukt.  |  BVZ, zVg

Vor 170 Jahren wurde das Mattersburger Viadukt eröffnet. „Am 28. August 1847 fuhr der erste Zug darüber. Seit 170 Jahren ist das Viadukt somit unser Wahrzeichen“, präzisiert ÖVP-Vizestadtchef Michael Ulrich.

VIADUKTSeit 1847 prägt das imposante Bauwerk das Stadtbild von Mattersburg. Schon in den 50ern wurde vor dieser beeindruckenden Kulisse im Pappelstadion Fußball gespielt. Davon zeugen einige Fotos aus den Archiven der Stadtgemeinde.Mattersburg  |  BVZ, zVg/Stadt

Die dazugehörige Bahnlinie zwischen Wiener Neustadt und Sopron war anno dazumal als eine Hauptroute nach Süden gedacht. „Der erste Zug über das Viadukt fuhr von Wien nach Ödenburg. Auch 170 Jahre später ist es unsere Brücke nach Wiener Neustadt und Wien.“

Baumeister soll sich vor Zug geworfen haben

Zum ersten Zug gibt es auch ein kleines Schmankerl aus den Geschichtsbüchern: Der Baumeister selbst soll sich damals vor den Zug geworfen haben, weil er Angst vor einem Einsturz gehabt habe. Nichts ist aber zum Glück seither passiert, das Viadukt mit seiner Höhe von 250 Metern und 20 Bögen trägt noch immer die Züge sicher über das Wulkatal. „Das Viadukt ist das weithin sichtbare Wahrzeichen unserer Stadt“, erklärt auch Bürgermeisterin Ingrid Salamon (SPÖ). 2015 wurde das Viadukt übrigens von der ÖBB saniert.

Finanziert wurde das Viadukt, das nach nur zwei Jahren Bauzeit bereits eingesetzt wurde, übrigens anno dazumal unter anderem von der Fürstenfamilie Esterhazy, Architekt war Mathias Schönerer.